Der Wahnsinn hat Methode ► Lieber eine schlechte Presse als gar keine ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►

Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
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„Der Teufel hole meinen Ruf!

Eine Arbeit brauche ich!

Ein Einkommen brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure Frauen, Automobile und eure Landhäuser sehe …“

G. B. Shaw

„Der Arzt am Scheideweg“, 1

(Dr. Ridgeon)


Der Wahnsinn hat Methode ► Lieber eine schlechte Presse als gar keine Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann


Einen schönen guten Tag liebe Zuschauer und Zuschauerinnen, liebe Freunde und Freundinnen …

Influence ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
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Früher war alles besser? Na ja, zumindest die schlechte Presse! Ich habe mal in meinem umfangreichen Archiv gekramt und gestöbert und dieser Beitrag ist dabei heraus gekommen – ein nostalgischer Blick zurück in die analoge Medienwelt und ein lustiger Ausflug in die tückische Aufmerksamkeitsökonomie der Social-Media-Ära. Viel Spass dabei.

Stellen wir uns vor:

Es ist das Jahr 1985. Du bist ein aufstrebender Künstler, ein ambitionierter Unternehmer oder das nächste große Popsternchen. Dein größtes Problem? Vielleicht, dass deine Radioplatte nur im örtlichen Sender läuft oder dass die Dorfzeitung deine Affäre mit der Sekretärin groß aufmacht – aber hey, wenigstens erzählen sie über dich, und das Tag für Tag!

Influence ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
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Damals war der Spruch „Lieber eine schlechte Presse als gar keine“ nicht nur ein geflügeltes Wort, sondern fast schon ein Mantra. Warum? Weil News noch analog waren, Nachrichten konnten nicht innerhalb von Sekunden global verbreitet werden, und Skandale hatten eine halbwegs humane Halbwertszeit. Ein Shitstorm, bevor es das Internet gab? Fehlanzeige!

Erstens:

Nachrichten brauchten ihre Zeit. Du konntest also erst mal in Ruhe einen Kaffee trinken, während irgendwo die erste negative Schlagzeile gedruckt wurde. Der Schaden? Lokal begrenzt und mit etwas Glück überschaubar.

Zweitens:

Skandale wurden entweder im Abendprogramm diskutiert oder im Radiosender seicht herunter gespült. Die Reichweite war riesig, aber nicht von Dauer und vor allem nicht personalisiert. Man konnte sich also „verschanzen“ – quasi wie eine Schildkröte, die den Kopf einzieht.

Drittens:

Krisenkommunikation bedeutete vor allem eines: Geduld. „Abwarten, Tee trinken und dann nett erklären“ – heute klingt das fast antiquiert, aber früher funktionierte das wirklich oft.

Viertens:

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Ein Image ließ sich nicht mal eben im Minutentakt zerreißen und wieder aufbauen. Es war eher so wie ein großer, schwerfälliger Dampfer auf rauer See: Er braucht Zeit zum Wenden.
Das war einmal und nun Willkommen im Heute und Jetzt – von nun an gehen wir viral – Willkommen im Zeitalter der Aufmerksamkeit.
Willkommen im 21. Jahrhundert! Heute, wo jedes Smartphone als Mini-Live-Studio dient und die Social-Media-Algorithmen wie hungrige Haie am Futtertrog gieren, ist nichts mehr so, wie es war. Jetzt gilt:
Aufmerksamkeit ist die neue Währung:

Und sie wird gehandelt auf den Börsenplätzen von Instagram, TikTok, YouTube & Co.
Emotionen sind das Gold:

Wut, Drama, Empörung – diese Gefühle sorgen für Klicks, Shares und Kommentare.
Kontroverse ist Kalkül:

Influencer und Marken provozieren gezielt, um viral zu gehen und ihre Reichweite zu maximieren.
Cancel Culture macht Jagd:

Influence ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
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Ein Fauxpas genügt manchmal, und schon ist die öffentliche Verurteilung am Start. Screenshots und Videos vergessen nichts.
Nun, meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freunde und Freundinnen – was bedeutet das konkret?

Ein Fehltritt verbreitet sich heute global, schneller als du „Hashtag“ sagen kannst. Früher dauerte es Tage, bis eine Geschichte Fahrt aufnahm, heute sind es Minuten. Innerhalb von Stunden können ganze Karrieren in sich zusammenbrechen, selbst Jahre später tauchen alte Skandale wieder auf und vernichten das Image.
Die Zeit der gemütlichen Krisen-PR ist vorbei – hier geht es um Sekunden, nicht um Wochen! Wer heute „schlechte Presse“ macht, spielt mit Feuer. Das Risiko, als „der Typ mit dem Skandal“ in Erinnerung zu bleiben, ist größer als je zuvor.

Und jetzt wird es richtig heftig – jetzt geht es zur Sache:

Das Phänomen von „Cancel-Baiting“ und andere skurrile Strategien.
Manche versuchen, die neue Aufmerksamkeitsökonomie zu ihrem Vorteil zu nutzen. „Cancel-Baiting“ heißt die Masche:

Erst eskalieren, dann Entschuldigungs-Video raus, und schon rollt die nächste Welle. Klingt verrückt? Ist es auch!

Influence ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
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Andere setzen auf inszenierte Dramen und polarisierende Statements. Je kontroverser, desto besser – denn die Algorithmen lieben es, wenn Nutzer emotional reagieren und aktiv werden.
Ein gutes Beispiel: Reality-TV-Stars, die ihre eigene Karriere an Bruchstellen bauen und dabei Milliarden Views generieren. Oder Marken, die bewusst zwischen Genie und Wahnsinn balancieren, um in Erinnerung zu bleiben.

Und nun die Frage aller Frage: Wann funktioniert „schlechte Presse“ noch?

Aus meiner langjährigen Erfahrung als Journalist, Schreiber, Texter und Werber bin ich zu folgenden Einsichten gelangt:

Influence ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
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Unbekannte Produkte oder Personen profitieren durchaus von negativer Publicity. Sie schaffen Aufmerksamkeit, die sonst schwer zu bekommen wäre.
Aber bei etablierten Marken ist Vorsicht geboten. Wird das Kernimage getroffen (Ethik, Werte, Sicherheit), kann schlechte Presse mehr schaden als nützen.

In der Unterhaltungsbranche (Musik, Film, Influencer) wirkt Drama oft als Entertainment. Das Publikum konsumiert Chaos gern, solange genug Spaß bleibt.
Normale Unternehmen und Politiker haben oft das Nachsehen. Sie riskieren langfristigen Reputationsverlust, Boykotte und verlorene Geschäftsbeziehungen.

Und dies die Kehrseite der Medaille – Warum Schockstrategie kein Selbstläufer ist.
Viele tappen in dieselbe Falle: Sie setzen auf Skandale, Drama und Provokationen, um schnell viral zu gehen. Klar, kurzfristig kann das gut gehen – mehr Follower, mehr Merchandising Verkäufe, mehr Aufmerksamkeit.

Influence ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
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Aber und ich gebe zu Bedenken:
Die Plattformen ändern sich ständig. Algorithmen werden angepasst, Werbekunden verlangen „Brand Safety“, und die Nutzer werden kritischer.
Das Publikum ist irgendwann müde. Drama und Empörung verlieren ihren Reiz, wenn sie inflationär werden.

Ohne Substanz gibt es keinen nachhaltigen Erfolg. Wer nur Schock liefert, wird zur Lachnummer oder schlimmer: zum „Skandalopfer“, das niemand mehr ernst nimmt.

Und es geht ja noch weiter:
Früher war schlechte Presse meist ein Unfall mit begrenzter Halbwertszeit. Heute ist sie oft eine Strategie – bewusst eingesetzt im hyper-kompetitiven Kampf um Aufmerksamkeit. Aber die Waage kippt zunehmend zugunsten des Risikos:



Das Potenzial für echten, bleibenden Schaden ist enorm gewachsen.

Wer geschickt ist, nutzt kurze Provokationen und lenkt schnell auf positives oder echtes Talent um. Die Mehrheit überschätzt ihre Kontrolle über das Narrativ und fällt auf die Tücken der Social-Media-Dynamik herein.

Es ist fast wie eine neue Evolutionsstufe:

Influence ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
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Nur die schlausten „Bad Boys and Girls“ überleben im Dschungel der Online-Welt – oder besser gesagt, die, die schnell provozieren und noch schneller wieder verschwinden wie Ninja-Katzen auf einem heißen Dach.

Influence ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
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Letztlich zeigt uns die Geschichte der „schlechten Presse“ eins ganz klar: Technologie verändert nicht nur, wie wir kommunizieren, sondern auch, wie wir uns selbst und unsere Fehler sehen. Vielleicht ist es an der Zeit, sich daran zu erinnern, dass echte Substanz wichtiger ist als jeder noch so dramatische Shitstorm. Und manchmal hilft auch ein guter alter Tee – ganz ohne Livestream.

Danke, dass ihr mich auf dieser humorvollen Reise durch Mediengeschichte und digitale Aufmerksamkeitsökonomie begleitet habt! Bleibt kritisch, bleibt lustig – und denkt daran:

Nicht jede schlechte Presse verdient eure Zeit.

Meine sehr verehrten Damen und Herren und meine lieben Freunde und Freundinnen, das soll es für heute und in aller Kürze gewesen sein.

Influence ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
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Ich habe mir erlaubt, am Schluss dieses Video Beitrages mein Spendenkonto einzublenden und ich bin für jede Ihrer oder Eurer Zuwendung sehr dankbar und sie auch noch so klein.

Deutschland, Deutschland über alles, über alles wächst mal Gras. Ist das Gras so’n Stück gewachsen, frisst’s ein Schaf und sagt: Das war’s.

Na denn, meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freunde, denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, ich kann nicht mehr die Augen schließen und meine heißen Tränen fließen. Deutschland hat ewigen Bestand, es ist ein kerngesundes Land! Mit seinen Eichen, seinen Linden werde ich es immer wiederfinden.

Das war ein Auszug aus den Nachtgedanken von Heinrich Heine …

Na denn – ich wünsche Ihnen einen angenehmen Tag, einen schönen Abend und gute Nacht und bleiben Sie gesund!


Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
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Gerhard-Stefan Neumann is a German blogger, photographer and journalist who deals with the topics of photography, media, fashion, politics and social media. He is married to his wife Stephanie and has two now-married children, Stephan and Stephanie, who also work in journalism. His work can be found on Flickr, YouTube, and X (formerly Twitter).


Gerhard-Stefan Neumann ► Freier Journalist ► Norikerstr. 19 ► 90402 NürnbergPhone 01577 6 31 06 73E-MAIL-Adresse ► mailto:buero@gerhardstefanneumann.deInternet ► https://www.gerhardstefanneumann.de/


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Der Wahnsinn hat Methode ► Transsexualität – Fremd im eigenen Körper ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►

Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
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Gerhard-Stefan Neumann is a German blogger, photographer and journalist who deals with the topics of photography, media, fashion, politics and social media.


Einen schönen guten Tag liebe Zuschauer und Zuschauerinnen, liebe Freunde und Freundinnen …


Das Thema, das ich heute ansprechen möchte, ist tiefgründig und komplex, und es berührt viele Facetten der menschlichen Identität und des Wohlbefindens und hat absolut nichts mit einer irgendwie gearteten politischen Einstellung zu tun.

Transsexualität ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann
Transsexualität ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann

Die Frage nach der Geschlechtsidentität und den damit verbundenen Herausforderungen ist ein Thema, das nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch die Gesellschaft als Ganzes betrifft. Bei einem so umfangreichen Thema ist es wichtig, verschiedene Perspektiven und Aspekte abzudecken. Ich werde außerdem eine ausführliche, strukturierte Erörterung vorstellen, die sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse als auch persönliche Erfahrungen thematisiert.

Das Thema Gender und Transidentität hat in den letzten Jahren immer mehr an Sichtbarkeit gewonnen. In einer Welt, die sich ständig verändert und weiterentwickelt, ist es wichtig, offen und verständnisvoll über die Erfahrungen von Trans-Personen zu sprechen. Es mag für Außenstehende schwer nachvollziehbar sein, warum Menschen bereit sind, große Risiken einzugehen und körperliche Veränderungen vorzunehmen, um ihrem wahren Geschlecht näherzukommen. Doch wie bereits erwähnt, ist der Antrieb zur Transition oft tief verwurzelt in der eigenen Identität und dem Wunsch, endlich im eigenen Körper zu Hause zu sein.

Transsexualität ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann
Transsexualität ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann

Gesellschaftliche Vorstellungen darüber, was Männlichkeit und Weiblichkeit ausmachen, sind stark ausgeprägt und beeinflussen das Leben vieler Menschen. Diese Rollen sind oft mit bestimmten Eigenschaften und Verhaltensweisen verknüpft, die als „typisch“ für Männer oder Frauen angesehen werden. Für manche Menschen kann das Leben im falschen Körper jedoch zu einer inneren Zerrissenheit führen, insbesondere wenn die eigene Geschlechtsidentität nicht mit den erwachsenen gesellschaftlichen Normen übereinstimmt.

Seit den letzten Jahrzehnten erleben wir einen Wandel in der Wahrnehmung von Geschlecht. Immer mehr Menschen hinterfragen die traditionellen Rollenmodelle und erkennen, dass die Realität viel komplexer ist.
Besonders für Kinder und Jugendliche kann der Druck, den Erwartungen der Gesellschaft zu entsprechen, überwältigend sein. Hier kommt es häufig zu einem Gefühl der Diskrepanz zwischen dem eigenen Selbst und dem, was von außen erwartet wird.

Transsexualität ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann
Transsexualität ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann

Gender Dysphoria ist ein Begriff, der die starke psychische Belastung beschreibt, die viele Menschen empfinden, wenn ihr biologisches Geschlecht nicht mit ihrer Geschlechtsidentität übereinstimmt. Diese Diskrepanz kann zu einem tiefen Gefühl des Unbehagens führen. Es gibt eine Vielzahl von Theorien, die versuchen zu erklären, warum manche Menschen unter Gender Dysphoria leiden. Genetische Faktoren, hormonelle Einflüsse während der pränatalen Entwicklung und gesellschaftliche Faktoren spielen dabei eine Rolle.
Viele Betroffene berichten, dass sie schon sehr früh, oft im Kindesalter, ein Gefühl des Unwohlseins mit ihrem Körper verspürten. Für viele ist der Moment der Pubertät besonders herausfordernd, da körperliche Veränderungen eintreten, die sie als unangenehm oder falsch empfinden.



Die Entscheidung, eine Transition zu durchlaufen, ist für viele Menschen der erste Schritt in ein Leben, das sich „richtiger“ anfühlt. Dies kann Hormonersatztherapie (HRT) und chirurgische Eingriffe umfassen, die jedoch auch Risiken und Herausforderungen mit sich bringen.
Eine Hormonersatztherapie kann helfen, körperliche Merkmale zu verändern, die nicht mit der geschlechtlichen Identität übereinstimmen. Dabei ist jeder Prozess individuell und sollte sorgfältig abgewogen werden.

Operationen können für viele eine Möglichkeit darstellen, den eigenen Körper so zu gestalten, dass er besser mit der Geschlechtsidentität übereinstimmt. Doch auch hier müssen die möglichen Konsequenzen berücksichtigt werden.

Transsexualität ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann
Transsexualität ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann

Die gesellschaftliche Akzeptanz von Trans Menschen hat sich in den letzten Jahren verbessert, doch es gibt nach wie vor viele Vorurteile und Missverständnisse.
Die Darstellung von Trans Personen in Film und Fernsehen hat einen großen Einfluss auf die Wahrnehmung des Themas. Positives Storytelling kann helfen, Vorurteile abzubauen. Für viele Trans Personen ist der Zugang zu unterstützenden Netzwerken und Fachleuten entscheidend für den Verlauf ihrer Transition und ihr allgemeines Wohlbefinden.

Transsexualität ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann
Transsexualität ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann

Letztlich ist die Entscheidung zur Transition eine zutiefst persönliche. Sie können nicht von außen beurteilt werden, denn nur die Betroffenen wissen, was für sie am besten ist. Es geht nicht darum, Gender Rollen zu hinterfragen oder zu schockieren. Vielmehr ist es der Wunsch, im eigenen Körper und in der eigenen Identität Frieden zu finden. Das Verständnis und die Akzeptanz dieser Erfahrungen in der Gesellschaft sind entscheidend, um ein Umfeld zu schaffen, in dem alle Menschen die Freiheit haben, sie selbst zu sein.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Auseinandersetzung mit Gender und
Identität ein fortlaufender Prozess ist, der Empathie und Verständnis erfordert. Die Stimmen von Trans-Personen sind unverzichtbar für diesen Dialog, und es liegt an uns, zuzuhören und zu lernen. Der Weg zur Selbstakzeptanz und -bestimmung ist für jeden einzigartigen und verdienten Respekt sowie Anerkennung. Letztendlich zeigt sich, dass es nicht nur um biologische Merkmale geht, sondern um das Streben nach einem Leben in Authentizität und Glück.

Meine sehr verehrten Damen und Herren und meine lieben Freunde und Freundinnen, das soll es für heute und in aller Kürze gewesen sein.

Transsexualität ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann
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Transsexualität ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann
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Na denn, meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freundinnen und Freunde, denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, ich kann nicht mehr die Augen schließen und meine heißen Tränen fließen. Deutschland hat ewigen Bestand, es ist ein kerngesundes Land! Mit seinen Eichen, seinen Linden werde ich es immer wiederfinden.

Das war ein Auszug aus den Nachtgedanken von Heinrich Heine …

Na denn – ich wünsche Ihnen einen angenehmen Tag, einen schönen Abend und gute Nacht und bleiben Sie gesund!


Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
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Gerhard-Stefan Neumann is a German blogger, photographer and journalist who deals with the topics of photography, media, fashion, politics and social media. He is married to his wife Stephanie and has two now-married children, Stephan and Stephanie, who also work in journalism. His work can be found on Flickr, YouTube, and X (formerly Twitter).


Gerhard-Stefan Neumann ► Freier Journalist ► Norikerstr. 19 ► 90402 NürnbergPhone 01577 6 31 06 73E-MAIL-Adresse ► mailto:buero@gerhardstefanneumann.deInternet ► https://www.gerhardstefanneumann.de/


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Der Wahnsinn hat Methode ► Deutschland einig Streikland ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►

Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
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„Der Teufel hole meinen Ruf!

Eine Arbeit brauche ich!

Ein Einkommen brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure schönen Frauen, eure edlen Automobile und eure teuren Landhäuser sehe …“

G. B. Shaw

„Der Arzt am Scheideweg“, 1

(Dr. Ridgeon)


Der Wahnsinn hat Methode ► Deutschland einig Streikland Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann


Einen schönen guten Tag liebe Zuschauer und Zuschauerinnen,

liebe Freunde und Freundinnen …
Streiks in Deutschland sind wie die große, ungebremste Achterbahnfahrt im Freizeitpark:

Strikes ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Strikes ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Es gibt Höhen und Tiefen, ein bisschen Geschrei, und am Ende fragt man sich, ob es tatsächlich das alles wert war. In einem Land, wo wir selbst beim Warten auf den Bus mit einer ordentlichen Portion Geduld gesegnet sind, macht sich manchmal der Wahnsinn bemerkbar. „Der Wahnsinn hat Methode“ könnte die Kulisse für einen neuen, brillanten Dokumentarfilm sein – es fehlen also nur noch der passende Regisseur und ein Sendeplatz im TV – natürlich zur besten Sendezeit.
Zuerst einmal:

Strikes ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Strikes ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Streiken ist eine Rechenaufgabe, und das weiß jeder Mathematiker aus dem Urlaub, der auf einmal zum Streikexperten avanciert. Bei jedem einzelnen Streiker stellt sich die Frage: „Lohnt sich das für mich?“ Um diese Frage zu beantworten, muss man den Verzicht an einem Tag voller Plakate, Sprechchöre und ein paar Extra-Kalorien beim Schmalzgebäck gegen die langfristigen Gewinne aufwiegen.

Strikes ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Strikes ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Nehmen wir mal kurz die Bilanz der Arbeitnehmer unter die Lupe. Während des Streiks bleibt der Arbeitsvertrag ruhend – wie mein Kater nach einem guten Mittagsschlaf. Der Arbeitgeber? Der zahlt wie gewohnt keinen Lohn. Ja, genau! Für diesen Tag geht’s daheim nur noch mit Wasser und Brot – und, wenn’s gut läuft, mit einem Stück Streikgeld von der Gewerkschaft, das steuerfrei ist und keine Sozialversicherungsbeiträge anfallen. Sich als Gewerkschaftsmitglied zu outen, ist also wie ein Bonuspunkt im Spiel – auch wenn das Streikgeld oft nicht den gesamten Netto-Lohn abdeckt.
Aber was ist mit denen, die keiner Gewerkschaft angehören? Die können anscheinend nur zusehen und dabei körperlich und emotional den Verlust verkraften. „Oh, ihr Arme, ihr müsst auf euer Wurstbrot verzichten!“ Denn während die Gewerkschaftler die Finger heben und sich lautstark für ihre Rechte einsetzen, haben die anderen einfach keinen Snack für den Tag!

Strikes ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Strikes ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Man muss sich auch bewusst machen, dass diese ganze Streikerei am Ende etwas bewirken kann. Ohne die Proteste und die schreienden Plakate würden die Tarifabschlüsse in der Regel wie ein müder Apfel auf dem Boden liegen bleiben – ganz klar niedrig und faulig. Ein Beispiel gefällig? Eine Gehaltserhöhung von 5 % klingt gut, aber das ist eigentlich nur die Eröffnung eines Kampfes um die nächsten Jahre. Wenn die Lohnerhöhung wieder einmal den Arbeitnehmer in einen höheren Steuersatz befördert, dann ist der Staat der wahre Gewinner. „Haha, ich habe deinen extra Euro!“, ruft der Finanzbeamte und vernascht die Steuergelder wie ein Kind seinen Schokoladenriegel.

Nicht zu vergessen ist die Inflation. Wenn die Preise schneller steigen als die Gehälter, dann hat man trotz Streik das Gefühl, es wäre besser gewesen, einfach zu Hause auf dem Sofa zu bleiben und Netflix zu googeln. So wird das neue „Brutto“ zum alten „Netto“, und die Abgaben für die Kranken- und Rentenversicherung krabbeln höher – wie ein unangekündigter Besuch von Verwandten. Ein absoluter Albtraum!



Aber schauen wir uns das Ganze aus einer anderen Perspektive an. An einem Streiktag mag es für die Arbeitnehmer so aussehen, als würde man „ein bisschen draufzahlen“, aber das bunte Potpourri an langfristigen Lohnsteigerungen über all die Jahre ist auf jeden Fall ein gewaltiger Gewinn. Vorausgesetzt, der Abschluss liegt deutlich über der inflationären Realität – tja, dann kann man stolz in die Zukunft schauen und seine Rente planen.

Strikes ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Strikes ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Also, liebe Leute, beim nächsten Mal, wenn euch jemand fragt, ob sich ein Streik lohnt, denkt daran: Der wahnsinnige Spaß fängt erst richtig an, wenn man das große Bild sieht – Plakate basteln, gute Laune verbreiten und sich gegenseitig motivieren, das ist die wahre Kunst des Streikens! Und wer weiß? Vielleicht plant Gerhard-Stefan Neumann bereits den nächsten Film: „Streik und die Kunst des Wartens – eine Komödie!“

Meine sehr verehrten Damen und Herren und meine lieben Freunde und Freundinnen, das soll es für heute und in aller Kürze gewesen sein.

Strikes ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
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Ich habe mir erlaubt, am Schluss dieses Video Beitrages mein Spendenkonto einzublenden und ich bin für jede Ihrer oder Eurer Zuwendung sehr dankbar und sie auch noch so klein.

Deutschland, Deutschland über alles, über alles wächst mal Gras. Ist das Gras so’n Stück gewachsen, frisst’s ein Schaf und sagt: Das war’s.

Strikes ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
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Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, ich kann nicht mehr die Augen schließen und meine heißen Tränen fließen. Deutschland hat ewigen Bestand, es ist ein kerngesundes Land! Mit seinen Eichen, seinen Linden werde ich es immer wiederfinden.

Das war ein Auszug aus den Nachtgedanken von Heinrich Heine …

Na denn – ich wünsche Ihnen einen angenehmen Tag, einen schönen Abend und gute Nacht und bleiben Sie gesund!


Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►

Gerhard-Stefan Neumann is a German blogger, photographer and journalist who deals with the topics of photography, media, fashion, politics and social media. He is married to his wife Stephanie and has two now-married children, Stephan and Stephanie, who also work in journalism. His work can be found on Flickr, YouTube, and X (formerly Twitter).

Gerhard-Stefan Neumann ► Freier Journalist ► Norikerstr. 19 ► 90402 NürnbergPhone 01577 6 31 06 73E-MAIL-Adresse ► mailto:buero@gerhardstefanneumann.deInternet ► https://www.gerhardstefanneumann.de/


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