Christas Osterfreude ► Eine moderne Ostergeschichte ► von Gerhard-Stefan Neumann ►

Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
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„Der Teufel hole meinen Ruf!

Eine Arbeit brauche ich!

Ein Einkommen brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure schönen Frauen, eure edlen Automobile und eure teuren Landhäuser sehe …“

G. B. Shaw

„Der Arzt am Scheideweg“, 1

(Dr. Ridgeon)


E D I T O R I A L

Christas Osterfreude ► Eine moderne Ostergeschichte ► von Gerhard-Stefan Neumann ►


Christa's Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Christa spielte wie immer mit ihren Murmeln. Es waren wunderschöne Murmeln, kleine und große, schön bemalt, einige von ihnen waren richtig kleine Kunstwerke aus Glas, Porzellan und sogar aus Keramik, aber das wusste Christa natürlich nicht so genau, aber ihre Mutter war sich da ganz sicher. Christa besaß ganz viele Murmeln und sie stammten aus allen Herren Ländern. Ihr Vater hatte sie ihr von seinen vielen Geschäftsreisen mitgebracht.

Und wenn ihr Papa einmal für längere Zeit zu Hause war, dann zeigte er seiner kleinen Tochter auf dem großen Leuchtglobus im Wohnzimmer all die fremden und fernen Länder, wo er die Murmeln gekauft hatte. Leider war Christas Papa viel zu oft fort und konnte sich deshalb nur ganz wenig um Christa kümmern – und das tat Christa natürlich sehr weh, denn sie liebte ihren Vater über alles auf der Welt. Und gerade heuer, ausgerechnet zu Ostern, wo es im Garten nur so blühte und die Natur erwachte, war er wieder einmal weg, auf einer großen und ganz langen Geschäftsreise. Ihre Großmutter sagte ihr gestern, dass sie schon ein großes Mädchen sein würde, wenn ihr Vater wieder kommen würde – und dabei musste die Großmutter weinen.

Christa's Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

In der Schule wurde Christa deswegen von ihren Kameradinnen immer ganz schlimm gehänselt, sie sagten immer, ihr Vater wäre ein ganz böser Mensch und er würde für lange Zeit im Gefängnis sitzen. Natürlich wusste Christa mit ihren sieben Jahren nicht, was ein Gefängnis ist und ihre Großmutter wollte sie auch nicht immer danach fragen, denn die Oma musste dann immer so schrecklich weinen. Besonders schlimm für Christa war es zu allem Unglück auch noch, dass sich schon seit mehreren Wochen ihre geliebte Mutter nicht mehr um sie kümmern konnte, weil diese schwer krank im Krankenhaus der großen Stadt lag. Christa durfte ihre Mutter bislang nur ganz selten sehen, weil sie ja noch so klein war und man dort, wo ihre Mutter lag, keine kleinen Kinder haben wollte. Selbstverständlich liebte Christa ihre Mutter sehr und wollte sie auch viel öfters sehen, aber das war für ihre Großmutter und sie gar nicht so einfach. Sie mussten dann immer mit dem Zug in die große Stadt fahren und dort in Busse und Straßenbahnen umsteigen, bis sie endlich in dem großen Krankenhaus ankamen. Dann mussten sie sich auch noch umziehen, bekamen Handschuhe und Schürzen und mussten über den Haaren sogar eine Haube tragen. Zu allem Überfluss mussten sie dann auch noch in so komische Sandalen hinein schlüpfen und bekamen schließlich noch ein weißes Tuch vor den Mund, so dass Christa und ihre Oma kaum richtig sprechen konnten. Christa war dann schon manchmal so müde, dass sie auf der Bank im Wartezimmer eingeschlafen war und von einer Krankenschwester geweckt werden musste.

Christa's Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Wenn Christa dann schließlich ihre Mutter sehen konnte, musste sie immer weinen. Vielleicht wollten die Schwestern gerade deswegen, dass Christa nicht so oft ihre Mutter besuchte – obwohl sich Christa immer bemühte, besonders tapfer zu sein. Anfassen oder gar umarmen durfte sie ihre Mutter nur ganz selten – meistens schlief sie ja und wenn sie mal gerade wach war, konnte sie sich nur mit äußerster Mühe mit ihrem Kind unterhalten. Christa tat dies jedes mal unsagbar weh, aber sie hielt immer tapfer durch. Die ersten Besuche bei der Mutter waren für Christa schlimm und sie konnte sich ganz genau daran erinnern:

Jede Menge Schläuche hingen an spitzen Nadeln, die in den dünnen Armen der Mutter steckten. Zuerst war Christa noch furchtbar über die dünnen Arme ihrer Mutter erschrocken, denn die waren nicht viel stärker als ihre eigenen. Sogar im Mund und in der Nase hatte damals ihre Mutter Schläuche stecken und alle mündeten in großen Flaschen, die an merkwürdigen Gestellen rings um das Bett der Mutter hingen.

Christa's Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

„Weißt Du Christa“, versuchte ihr die Großmutter zu erklären, „die Ärzte müssen Deine Mutter entgiften – sie hat in der letzten Zeit viel zu viel von dem Zeug … von den Medikamenten eingenommen“. Christa verstand zwar nicht, was die Großmutter meinte, aber das es schlimm war, erkannte sie am Zustand der Mutter.

Nach jedem Besuch im Krankenhaus hatte sie Alpträume, wachte mehrmals in der Nacht schweißgebadet und am ganzen Körper zitternd auf und immer waren ihr dann die Leiden der Mutter besonders nah und schmerzlich: Wie die so geliebte Mutter ihrem Bett lag und ihr einst so wunderschönes langes schwarzes Haar war wirr und ihr Gesicht fast so weiß wie das Christa betete oft und viel. Nicht nur im Religionsunterricht in der Schule, bei den Mahlzeiten zu Hause oder vor dem Schlafengehen. Fast jeden Tag schlich sie sich heimlich vom großelterlichen Bauernhof fort in die kleine Kapelle am entgegen gesetzten Ort des kleinen Dorfes. Immer mit dabei war Rex, ihr großer und starker Schäferhund. Rex war nicht nur groß und stark, sondern auch sehr klug. Und im Ernstfall würde er sie schon beschützen. So trabte der brave Rex fast jeden Tag mit der kleinen Christa im Schlepptau zu der kleinen Kapelle, machte es sich auf den sonnen erwärmten Stufen bequem und wartete geduldig, während drinnen seine junge Herrin betete. Und das konnte mitunter ganz schön lange dauern.

Christa's Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Ganz besonders hatte es Christa das große Kruzifix angetan, das gleich neben dem Eingang an der Wand hing. Christa war ein sehr gläubiges Mädchen. Sie verstand zwar nicht viel von diesen religiösen Dingen und im Religionsunterricht war sie hin und wieder auch nicht gerade die Aufmerksamste, aber eines wusste sie ganz genau und dessen war sie sich auch absolut sicher, wenn einer ihre Mutter wieder gesund machen und ihr den Papa zurückbringen konnte, dann war er es, Jesus, der da so schlimm geschunden am Kreuz hing – und sonst keiner· Und so betete sie mit ihrer ganzen kindlichen Inbrunst zu dem da oben – zu dem Gekreuzigten – und sie legte ihre ganze naive Frömmigkeit in ihr Gebet:

„Lieber Jesus, mache doch meine Mama wieder ganz gesund, bitte … und mache sie wieder so schön, wie sie vor der schlimmen Krankheit war und gib mir bitte meinen Papa wieder. Du weißt ja sicher, das er irgendwo in einem Gefängnis sein soll, ich weiß zwar nicht, was das ist … aber es ist bestimmt etwas ganz furchtbar Schlimmes… „, und während die Tränen in ihr hochstiegen und sie das Schluchzen kaum noch unterdrücken konnte, betete sie nach einer kleinen Pause weiter, „Ich will zu Mama, Papa und Großmutter auch immer ganz lieb sein, immer meine Hausaufgaben machen und ganz brav sein. Doch Jesus antwortete nicht .

Christa's Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

„Ich brauche doch meine Mama und meinen Papa so ganz dringend“, drang sie weiter in den leblosen hölzernen Körper am Kreuz, doch dieser schwieg noch immer, „ich will auch ganz bestimmt jeden Sonntag in die Kirche gehen… „, flehte das Mädchen verzweifelt, doch Jesus ließ sich nicht erweichen und das blanke Entsetzen machte sich in dem hilflosen, kleinen Mädchenkörper breit:

Bitterlich weinend streckte sie die Ärmchen in die Höhe und in einem Gemisch aus kindlichem Zorn, verbunden mit der ganzen Unwissenheit und dem Unverständnis ihrer geplagten Seele schrie sie dem Gekreuzigten entgegen:

Christa's Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

„Jesus … hörst Du mir überhaupt zu … ?“ Und Jesus schwieg noch immer und je mehr sie ihn anflehte, bettelte, ja, ihn mit ihren Blicken förmlich verschlang, so, als wollte sie zu ihrem unsagbaren Leid noch seines mit in sich aufnehmen, desto ferner und unnahbarer erschien er dem jungen Menschenkind, das seiner Hilfe so dringend bedurft hätte.

Nach einer Weile ergab sich das Kind seinem Schicksal. Jesus – ausgerechnet ihr Freund – wollte ihr also nicht helfen. Nun war sie mit sich und ihrer Not alleine. Wer weiß, was nun aus ihrer Mutter, ihrem Vater und der betagten Großmutter werden sollte. An sich dachte sie dabei am wenigsten. So schickte sie sich in ihrer unverstandenen und verschmähten Liebe zu dem Gekreuzigten an, die Kapelle zu verlassen und in ihrer grenzenlosen Traurigkeit den Heimweg anzutreten. Zuvor aber wollte sie dem so scheinbar Mächtigen einen langen, tiefen Blick, in dem die ganze Verachtung ihres jungen Lebens lag, zuwerfen, gleichsam so, als wollte sie sagen:

„Du da oben warst meine ganze Hoffnung, wie soll ich da unten, mit der ganzen Last meines jungen Lebens alleine zurechtkommen?“

Doch es blieb beim Gedanken, beim Plan, beim Vorhaben.

Christa's Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Als sie sich erhob, sah sie zu ihrem grenzenlosen Erstaunen, wie ein gleißender Lichtstrahl die großen bunten Fenster am Altar durchdrang und das imposante Kreuz in einem Lichtermeer aus Farben erleuchten ließ. Und während das gläubige junge Menschenkind noch andächtig die kleinen Hände etwas unbeholfen zum Gebet faltete, erklang die sonst so schmalbrüstige Orgel des Kirchleins zu einem machtvollen musikalischen Orkan, so, als hätten sämtliche himmlischen Heerscharen gleichzeitig ihren göttlichen Einsatzbefehl erhalten. Und noch ehe sich die kleine Christa von dieser für sie im wahrsten Sinne des Wortes himmlischen Überraschung erholen konnte, öffnete sich mit einem Schlage das Portal der Kapelle und eine ganz in weiß gekleidete Gestalt, umgeben von einem Strahlenkranz aus leuchtenden Sternen, betrat den Kirchenraum und kam auf das Mädchen zu.

„Ein Engel “ stotterte die verdutzte Christa, „Jesus hat mir tatsächlich geholfen …“ und sank mehr aus Erschöpfung über das eben Erlebte als aus Demut auf die Knie. „Doch der Engel nahm sie an der Hand und sprach mit ruhiger und sanfter Stimme:

Christa's Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

„Fürchte Dich nicht mein Kind, der Herr ist bei Dir und Du wirst sehen, es wird alles wieder gut“. Wie zum Beweis führte der Engel das Mädchen an das Kreuz und zeigte auf seinen Herrn, den Gekreuzigten und meinte zu dem Mädchen: „Verzweifle nie an Dir oder Deinem Glauben, ER wird immer bei Dir sein“. Selbstredend hatte Christa ab sofort nicht mehr den geringsten Zweifel, schließlich war Jesus ihr Freund, zudem hatte sie dies jetzt sozusagen sogar amtlich – oder hätte er ihr sonst einen seiner Engel geschickt? Und als sie zu ihm hoch sah, um sich bei ihm zu bedanken, sah sie wie er lächelte und wie seine Augen in sichtlicher Freude über sein gelungenes Werk leuchteten und wie er Tränen der Freude vergoss.

Christa's Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Der Engel hieß das Mädchen, die Hände zu einer Schale zu formen und die Tränen des Gekreuzigten darin aufzufangen. „Jesus, bitte, weine nicht “ flehte das Mädchen ihn an, „ich bin ja bei Dir … und ich gehe bestimmt auch nicht weg, jedenfalls nicht gleich … und ich komme auch jeden Tag wieder, versprochen…“, und mit einem Male war das kleine Kirchenschiff von einer einzigen, klangvollen und mächtigen Stimme erfüllt und sie sprach:

„Dein Leben ist auch mein Leben. Gehe nun nach Hause zu Deiner Familie und Deine Gedanken werden fortan auch die meinen sein. Und vergiss es niemals:

Christa's Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Meine Tränen werden Dir fortan immerwährend Erlösung und Glück bringen und Dir alle Deine Wünsche erfüllen“. Kaum waren die letzten Silben der wahrhaft himmlischen Stimme verklungen, erlosch das Licht, erstarb die Musik der Orgel, war Christas Schutzengel verschwunden und der Gekreuzigte hing genauso hölzern und unbeweglich am Kreuz der kleinen Kapelle wie die Jahrhunderte zuvor auch. Und als das Mädchen die gefalteten Hände öffnete, hörte sie etwas zu Boden fallen – sie bückte sich und fand eine wunderschöne Murmel. Es war die schönste Murmel, die sie je in ihrem jungen Leben gesehen hatte – groß, bunt und unsagbar leicht. Sie hob sie auf und richtete ihren fragenden Blick auf Jesus – doch der blieb stumm …

Federleicht lag die Glasperle in ihrer kleinen Hand. Eine wunderbare, fast herzliche Wärme ging von ihr aus, spendete Liebe und Zuversicht, nahm alle Sorgen des Mädchens in sich auf und machte es froh und glücklich.

Mitten in der Nacht schreckte Christa aus ihrem tiefen Schlaf hoch …

Christa's Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

„Habe ich das alles nur geträumt“, fragte sie sich erstaunt, aufgeregt und gleichermaßen beglückt zugleich. „Das kann doch nicht sein, das ist doch unmöglich“, flüsterte sie froh und gleichzeitig etwas beunruhigt, „Jesus ist doch tot … oder sollte er tatsächlich doch …?“ Sie drehte sich herum und machte Licht. Im Schein des kleinen Nachttischlämpchens sah sie sich in ihrer kleinen Kammer um und stellte zu ihrer Beruhigung fest, das alles so war wie die ganzen langen Nächte zuvor auch. Vor dem Bett lag Rex, ihr treuer Schäferhund, er schlief tief und fest. Im Bett, am Fußende lag wie immer Mickey, die Katze. Alles war wie sonst auch, wenn da nicht ein verräterische Blinken neben dem Nachttischlämpchen gewesen wäre … Da lag die Murmel aus dem Traum …

Christa's Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

„Also doch, Jesus ich liebe Dich …“ flüsterte das Mädchen glücklich und zufrieden und verkroch sich wieder in ihrem Bett, ohne natürlich nicht die Murmel aus den Augen zu lassen, deren Leuchtkraft die ganze Welt hätte erwärmen können. Und fortan gehörte sie Christa ganz alleine – für immer, für ihr ganzes Leben. Und Christa wusste, dass sie sich nie mehr in ihrem weiteren Leben Sorgen machen müsste, dass sie nie mehr Angst haben müsse. Und irgendwann überwältigte die Müdigkeit das Mädchen endgültig …

Das Frühjahr hatte schon längst begonnen, die Natur erwachte aus ihrem langen Winterschlaf, es grünte und blühte an allen Ecken und Enden, ja selbst die Tiere spürten instinktiv, dass die Zeit der Paarung nahe war. Ostern lag spät in diesem Jahr und so war es kein sonderliches Wunder, dass für Mitte April die Sonne ihre warmen Strahlen schon recht kräftig auf die Mutter Erde herunter scheinen ließ.

Christa's Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Und eben diese warmen Strahlen drangen früh am Morgen des Gründonnerstag in Christas Schlafkammer und kitzelten mit ihren vorwitzigen Strahlenspitzen so lange an Christas Stupsnäschen herum, bis sich die verschlafene Maus endlich anschickte, wach zu werden und den neuen Tag zu begrüßen. Natürlich hatte Christa wie alle anderen Schulkinder schon längst die sehnlichst erwarteten Osterferien, hätte also getrost noch eine Stunde in den heiß und innig geliebten Federn verbringen können, aber eine plötzliche unerklärlich Unruhe holte das kleine Mädchen mit Macht in die Wirklichkeit des neuen Tages. Verdutzt räkelte sich der kleine Schlafratz in den warmen und weichen Federn, malträtierte dabei, natürlich ungewollt, mit seinen kleinen Füßchen die behäbige schwarze Katze, die natürlich auch wie sonst immer am Fußende des Bettes schlief und die sofort mit einem beleidigten Miauen ob dieser ungewöhnlichen Behandlung aus dem Bett und dem mächtigen Schäferhund Rex in dessen breites Kreuz sprang. Dieser beschwerte sich natürlich postwendend. Einerseits mit einem lauten Bellen und andererseits mit einem gewaltigen Sprung auf seine vier Pfoten. Dabei warf er fast Christas Oma vom Stuhl, die schon längere Zeit auf das Aufwachen ihrer kleinen Enkelin gewartet hatte.

„Oma“, fragte das Kind neugierig, „was ist denn, warum sitzt Du hier … ist etwas geschehen, haben wir vielleicht schon Ostern?“ „Nein, mein Kind“, antwortete die Großmutter und nahm das Kind zärtlich in die Arme, „stell Dir vor Christa, Deiner Mutter geht es seit gestern so gut, dass sie auf jeden Fall über die Feiertage bei uns sein kann … es ist ein Wunder geschehen“. „Oh fein“, jubelte das Mädchen, „Oma, Oma, ich habe es gewusst … ich habe es gewusst … Jesus hat mir also doch geholfen und ich habe es nicht nur geträumt“.

Christa's Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Und das Kind erzählte der Großmutter seinen Traum. Diese guckte zwar anfangs ziemlich skeptisch über ihre alte Nickelbrille, aber zu guter Letzt ließ sie sich doch von der Begeisterung der Enkeltochter anstecken:

„Aber weißt Du Christa“, meinte sie schließlich, „das ist ja längst noch nicht alles. Heute morgen, in aller Herrgottsfrühe hat das Gefängnis … äh … das Gericht angerufen und mir mitgeteilt, das Dein Vater noch heute entlassen wird … und zwar für immer. Ich verstehe das auch nicht, aber er muss nicht mehr zurück, er muss nie wieder fort“.

Mit einem lauten Freudenschrei, der einem halben Indianerstamm zur Ehre gereicht hätte, fiel das Mädchen der Großmutter um den Hals, und dies mit einer solchen Wucht, dass kopfüber der Stuhl kippte und beide zu Boden fielen. Hund und Katze verschwanden vor Schreck über diese unerwarteten Gefühlsausbrüche schnurstracks unter Christas Bett. „Mein Gott Christa“, jammerte die alte Großmutter aus Verzweiflung und vor Schmerz, „ich bin doch eine alte Frau, mein Gott, mein Kreuz … auaah … und meine Brille … mein Gott, wie soll ich denn jetzt wieder jemals hochkommen?“

Christa's Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Doch das Kind jauchzte nur so vor Vergnügen, hüpfte mit einem Satz zurück ins Bett – dass Hund und Katze unter dem Bett wahrscheinlich dachten, das Ende ihrer Tage wäre gekommen – schnappte sich die Murmel, faltete die Hände, schloss die Augen, ging in sich und betete. „Schließlich“, so fand Christa, „könne jetzt Jesus mal zeigen, was er könne – und außerdem wünschte sie sich es so sehr“.

Christa betete lange und inbrünstig und es war nicht umsonst. Als sie wieder die Augen öffnete erkannte sie ihre Großmutter nur mit Mühe wieder: Vor ihr stand eine gut gekleidete und wohlgenährte Dame mittleren Alters mit glatter und straffer Haut und eleganter Frisur und das Gesicht der Frau strahlte eine mütterliche, ja, fast eine großmütterliche Wärme aus. Und im Arm hielt diese Person ein Katzenbaby mit einem tiefschwarzem Fell und weißen Pfötchen, und zu ihren Füßen saß ein junger Schäferhund, der sie aus seinen großen, braunen Hundeaugen freundlich ansah. „Den alten, zerbrochenen Stuhl und die kaputte Brille“ dachte sich Christ insgeheim, “ würde sie gleich nach dem Frühstück in den Mülleimer werfen“.

Den großen, hageren Mann, der sich mühsam die Auffahrt zum Haus hoch kämpfte, erkannte Christa erst, als er vor ihr stand. Er trug einen alten, abgewetzten Regenmantel und darunter einen mindestens ebenso schäbigen dunklen Anzug, der ihm zudem noch viel zu weit war – jedenfalls schlotterte er an ihm ebenso herum, wie ihr altes Kleid draußen auf dem Acker an der Vogelscheuche. Der alte Schlapphut, den der Unbekannte auf seinem Kopf trug, hatte offenbar auch schon bessere Tage gesehen. Sein Gesicht war grau, die Haut eingefallen und tiefe Falten sprachen die sprichwörtliche Verzweiflung des Mannes aus.

Christa's Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

„Papa“, fragte Christa zögernd, freudig erregt und mitfühlend gleichermaßen, „Ja, mein Kind“, nickte der Mann und seine Stimme klang müde und brüchig, „ich bin Dein Vater“. Er hob seine kleine Tochter auf, nahm sie in die Arme und hielt sie ganz lange Zeit fest.

Am späten Nachmittag brachten die Sanitäter in einem großen Krankenwagen Christas Mutter. Sie saß in einem Rollstuhl und die Männer hoben sie mit einer besonderen Vorrichtung, die an dem Krankenwagen angebracht war, aus dem Auto und schoben sie ins Haus. Sie war noch sehr schwach und konnte kaum reden.

Wenig später lagen sich die Eltern in den Armen und beide weinten bitterlich. Ihr Schluchzen war so laut und so entsetzlich klagend, dass es Christa nicht mehr mit anhören konnte. Sie ging in ihr Zimmer und verschloss hinter sich die Tüte. Sie nahm ihre große, neue und wundervolle Murmel, kniete vor dem Kruzifix nieder und betete …

Christa's Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Es war eine himmlische Musik, die Christa wieder in die Gegenwart zurückbrachte. Wie aus fernen Welten klangen die Harmonien der Sphären an ihr Ohr und eine ihr wohlbekannte Stimme sprach zu ihr: „Wer auf Jesus vertraut ist niemals verlassen“. Christa öffnete die Augen und sah sich schier starr vor Erstaunen in ihrem Zimmer um:

Da sah sie ihren Schutzengel am offenen Fenster sitzen und er lächelte sie an …

Autorenvermerk:

Gerhard-Stefan Neumann

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Copyright und alle Rechte ausschließlich beim Autor. Nachdruck nur gegen Beleg und Honorar und „nur nach vorheriger Genehmigung“ gestattet.


Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
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Gerhard-Stefan Neumann is a German blogger, photographer and journalist who deals with the topics of photography, media, fashion, politics and social media. He is married to his wife Stephanie and has two now-married children, Stephan and Stephanie, who also work in journalism. His work can be found on Flickr, YouTube, and X (formerly Twitter).


Gerhard-Stefan Neumann ► Freier Journalist ► Norikerstr. 19 ► 90402 NürnbergPhone 01577 6 31 06 73E-MAIL-Adresse ► mailto:buero@gerhardstefanneumann.deInternet ► https://www.gerhardstefanneumann.de/


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Der Wahnsinn hat Methode ► Für Europa zu groß – für die Welt zu klein ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►

Stephanie Neumann ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann
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„Der Teufel hole meinen Ruf!

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Ich berste vor Neid, wenn ich eure schönen Frauen, eure edlen Automobile und eure teuren Landhäuser sehe …“

G. B. Shaw

„Der Arzt am Scheideweg“, 1

(Dr. Ridgeon)

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Der Wahnsinn hat Methode ► Für Europa zu groß – für die Welt zu klein Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann


Einen schönen guten Tag liebe Zuschauer und Zuschauerinnen,

liebe Freunde und Freundinnen …

Deutschland ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Deutschland ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Die Aussage „Deutschland ist zu groß für Europa, aber zu klein für die Welt“ (oft Henry Kissinger zugeschrieben) impliziert, dass Deutschland eine dominante, aber nicht globale Macht ist und dadurch eine ambivalente Rolle in der EU spielt, was die Bildung eines europäischen Bundesstaates erschwert, da deutsche Dominanz Sorgen bei Partnern schürt, während die EU als globaler Akteur gestärkt werden müsste; die Schlussfolgerung für einen Bundesstaat ist eine stärkere europäische Integration, die deutsche Macht einbettet und die EU als geeinte Kraft stärkt, um global relevant zu sein und die europäische Stabilität zu sichern.

Notwendigkeit der Einbettung und Stärkung der EU:

Um die „Größen-Dilemma“ zu lösen, muss Deutschland seine Macht in eine stärkere europäische Struktur einbringen. Ein Bundesstaat wäre ein Weg, deutsche Stärke zu bündeln und in eine gemeinsame europäische Macht umzuwandeln.

Deutschland ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Deutschland ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Da Deutschland allein nicht die kritische Masse besitzt, um in der multipolaren Weltordnung (neben den USA und China) als Weltmacht zu agieren, dient die Einbettung in einen europäischen Bundesstaat der Potenzierung von Einfluss. Deutsche Macht und Stärke wird hierbei nicht aufgegeben, sondern in europäische Handlungsfähigkeit transformiert.

Durch die Übertragung von Souveränitätsrechten an Brüssel entkräftet Deutschland das historische Misstrauen seiner Nachbarn vor einem nationalen Alleingang oder einer Dominanz. Kollektive Entscheidungsmechanismen ersetzen nationale Machtpolitik.

Die politische Union Europas wäre ein ganz entscheidendes Gegengewicht zur nationalen Dominanz Deutschlands:

Deutschland ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Deutschland ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Ein Bundesstaat würde die Souveränität Deutschlands teilweise auf die europäische Ebene verlagern und so die Befürchtung einer deutschen Hegemonie reduzieren, da Entscheidungen kollektiv getroffen würden.

Gleichzeitig käme es zu einer Stärkung der globalen Handlungsfähigkeit: Ein geeintes Europa (Bundesstaat) könnte als einheitlicher Block agieren und so global mit den USA, China und anderen auf Augenhöhe verhandeln, was die Weltpolitik entscheidend beeinflusst.

Die Umsetzung wäre natürlich eine und dies im wahrsten Sinne des Wortes eine Herausforderung:

Die Idee eines Bundesstaates stößt auf den Widerstand vieler Nationalstaaten, die ihre Souveränität nicht aufgeben wollen, was das „deutsche Dilemma“ auch innerhalb der EU widerspiegelt: zu groß, um ignoriert zu werden, aber nicht mächtig genug, um die EU alleine zu führen.

Fazit:

Deutschland ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Deutschland ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Die Aussage legt nahe, dass ein europäischer Bundesstaat die logische, wenn auch schwierige, Antwort ist, um Deutschlands ambivalente Rolle zu überwinden, indem seine Stärke in eine geeinte europäische Macht umgewandelt wird, die sowohl inner- als auch außer-europäisch handlungsfähig ist.

Und auch dies dürfen wir nicht vergessen:



Das Paradoxon an dieser Sichtweise und den Vereinigten Staaten von Europa ist, dass Deutschland durch den formalen Verzicht auf nationale Souveränität an realer Gestaltungsmacht gewinnt, da es die Politik des größten Wirtschaftsblocks der Welt maßgeblich mitformuliert.

Meine sehr verehrten Damen und Herren und meine lieben Freunde und Freundinnen, das soll es für heute und in aller Kürze gewesen sein.

Deutschland ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Deutschland ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Bitte, besuchen Sie meinen Blog. Und wenn Ihnen der eine oder Beitrag gefällt, dann versehen Sie ihn bitte mit einem Like und geben Sie den Link an Bekannte und Freunde weiter. Ich weiß, diese Bitte haben viele Kollegen und Kolleginnen und meistens ist mehr als lästig aber anders können wir unsere Blogs leider nicht finanzieren. Reichtümer erwerben damit sowieso nicht und ich bin mehr denn je auf Eure und Ihre Unterstützung angewiesen.

Ich habe mir erlaubt, am Schluss dieses Video Beitrages mein Spendenkonto einzublenden und ich bin für jede Ihrer oder Eurer Zuwendung sehr dankbar und sie auch noch so klein.

Deutschland, Deutschland über alles, über alles wächst mal Gras. Ist das Gras so’n Stück gewachsen, frisst’s ein Schaf und sagt: Das war’s.

Na denn, meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freundinnen und Freunde,

Deutschland ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Deutschland ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, ich kann nicht mehr die Augen schließen und meine heißen Tränen fließen. Deutschland hat ewigen Bestand, es ist ein kerngesundes Land! Mit seinen Eichen, seinen Linden werde ich es immer wiederfinden.

Das war ein Auszug aus den Nachtgedanken von Heinrich Heine …

Na denn – ich wünsche Ihnen einen angenehmen Tag, einen schönen Abend und gute Nacht und bleiben Sie gesund!


Stephanie Neumann ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann
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Einen schönen guten Tag liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, liebe Freundinnen und Freunde …

Terror ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Terror ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Meine ständigen Zuschauer und Zuschauerinnen wissen, dass ich mich zu Beginn eines neuen Videos immer zuerst bei meinen Spendern und Unterstützern bedanke. Das gehört sich eigentlich so – und ich werde dies auch beibehalten – nur heute möchte ich auf diese gute Gewohnheit verzichten und gleich zur Sache gehen.

In diesen aufgeregten Tagen können wir doch nur nüchtern und vielleicht auch ernüchternd feststellen, das spätestens seit dem Fall der Berliner Mauer nicht für das deutsche Volk sondern ganz eindeutige gegen das das deutsche Volk regiert wurde.

Und der sich daraus ergebende Höhenflug der Parteien vom sogenannten deutschen rechten politischen linken wie auch rechten Rand ist doch ganz eindeutig das Ergebnis dieser verhängnisvollen Politik.

Und es kommt ja noch besser:

Terror ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Terror ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Die bei uns herrschende politische und wirtschaftliche Klasse hat nichts aber auch rein gar nichts aus ihren Fehlern gelernt – ganz im Gegenteil, sie mach munter und völlig unverfroren so weiter – ganz so, als ob überhaupt nichts geschehen wäre.

Meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freunde und Freundinnen, also und so wie ich das sehe, haben wir eine Staatskrise und die ist von einem katastrophalen Ausmaß.

Unser Land wird von Flüchtlingen aus allen Herrn Ländern dieser Welt regelrecht und geflutet, unsere Wirtschaft liegt am Boden, die Lebenshaltungskosten explodieren und wir haben eine Bundesregierung der nichts anderes einfällt als permanent wie Allrad dumme Sätze zu labern – die ungefähr so lauten – Deutschland geht es gut und es ist angeblich das beste Deutschland das wir je hatten.

Terror ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Terror ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Im politischen Berlin und im politischen München wird das Vorhandensein einer Staatskrise vehement und mit Nachdruck bestritten. Nun, so wie ich das sehe, wissen unsere politischen Pappnasen offenbar nicht mehr, was in diesem unseren Lande so alles abgeht. In der Bundesrepublik Deutschland vergeht kaum ein Tag an dem nicht ein deutscher Staatsbürger und natürlich auch Staatsbürgerin durch die tätige Gewalt eines sogenannten Flüchtlings zu Schaden oder gar zu Tode kommt.

Und dies ist ja auch nicht zu leugnen:

In diesem unserem Lande leben vorsichtig geschätzt an die einhunderttausend sogenannter Flüchtlings die in den Untergrund abgetaucht sind und von denen kein Mensch eigentlich weiß wer diese Typen sind, wie sei heißen oder woher sie kommen und wie oder von was sie ihren Lebensunterhalt bei uns bestreiten.

Terror ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Terror ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Ganz perverse männliche Vertreter dieser Ethnien entblöden sich nicht, vor den Augen unserer Frauen Kinder die Hosen herunterzulassen und in aller Öffentlichkeit zu onanieren. Und dennoch werden diese Typen von einigen unserer unverbesserlichen Landsleute immer noch als Goldstücke und zukünftige Facharbeiter gesehen. Wenn es nicht so traurig wäre, man müsste direkt lachen.

Große Teile unserer sogenannten Gäste und zukünftiger Facharbeiter ziehen lustig und munter kreuz und quer durch die Republik, betrügen, drohen, erpressen, stehlen, vergewaltigen und verletzten unsere Bürger und Bürgerinnen an Leib und Leben.

Terror ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Terror ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Und dann stellen sich übereifrige deutsche Gutmenschen und labern gebetsmühlenartig – sie hätten noch gerne mehr von dieser Sorte – zukünftige Facharbeiter nennt man dies heute auf neudeutsch..

Landen dann diese Abartigen dann doch mal vor einem deutschen Richter oder Richterin, dann werden sie in aller Regel mit der nur geringst möglichen Strafe belegt und diese natürlich ausgesetzt zur Bewährung.

Diese sogenannten Flüchtlinge lachen sich doch kaputt:

Mit ergaunerten und falschen Pässen kassieren sie mit wechselnden Identitäten stolze Summen an Sozialhilfe und verlassen – sollten sie dann wirklich einmal ertappt werden – mit einem grinsenden Gesicht den deutschen Gerichtssaal.



Natürlich haben wir eine Staatskrise. Große Teile unserer Sicherheitsbehörden, unserer Verwaltung und unserer Politik haben schlicht und einfach versagt und dies auf ganzer Linie.

Inzwischen sollen schon gar ganze arabische Familienclans fröhlich und munter dabei sein, die Berliner Polizeischulen mit ihren Zöglingen zu unterwandern.

Terror ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Terror ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Was für ein Wahnsinn, was für ein Schwachsinn. Diese Bundesregierung hat nichts ab auch gar nichts erreicht. Sie haben das Land an den Abgrund geführt. Sie haben sich in einen Krieg hineinziehen lassen, den keine Seite gewinnen kann – verlieren werden ihn die Menschen. Rein gar nichts haben diese Typen erreicht. Es ging letztlich nur darum, wer wirft als erster das Handtuch und macht diesem schwarz-roten Wahnsinn ein Ende.

Meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freunde und Freundinnen, natürlich haben wir eine Staatskrise. Und diese Staatskrise hat durchaus das Potential das deutsche Gemeinwesen in Schieflage, möglicherweise sogar in existentielle Nöte zu bringen. Wer dies nicht zur Kenntnis nehmen will muss im wahrsten Sinne des Wortes mit Blindheit vielleicht sogar mit Blödheit geschlagen sein.

Terror ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Terror ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Der Austausch der deutschen Bevölkerung ist im vollen Gange. Wir erleben in diesen aufgeregten Tagen eine neue, eine gigantische Völkerwanderung. Araber, Muslime und Türken haben sich aufgemacht, Deutschland und den alten Kultur Kontinent Europa zu erobern und für ihre Ethnien in Besitz zunehmen.

Und das sind keine Akademiker, keine Hochschullehrer, keine Professoren und nicht einmal die so sehr erwünschten Facharbeiter. In der großen Mehrzahl sind diese Leute funktionale Analphabeten ohne Anstand, ohne Bildung und ohne jegliches Durchhaltevermögen. Kurz gesagt, das sind Menschen die für den deutschen Arbeitsmarkt in keinster Weise geeignet sind.

Und die Euphorie bei den deutschen Arbeitgebern ist auch sehr schnell verflogen:

Terror ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Terror ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Nichts war es mit den billigen und vor allem willigen Arbeitskräften die als Lohnsklaven den Wohlstand der Damen und Herren Unternehmer mehren und vermehren sollten.

Und das Schlimme dabei ist, dass die Deutschen und die Europäer nicht in der Lage sind, dieser gigantischen Invasion Einhalt zu gebieten. Nein, ganz im Gegenteil, da wird etwas mehr oder weniger hilflos vom deutschen Grundgesetz und den sogenannten europäischen Werten gefaselt.

Gütiger Gott im Himmel, wie verdammt dämlich müssen die Deutschen und Europäer eigentlich sein.

Die Menschen die vor Jahren in unser Land eingedrungen sind und dies noch immer tun, sind gekommen um zu bleiben. Sie werden unser Land nie mehr verlassen. Sie werden unsere Sozialsystem auf Jahrzehnte hinaus belasten und irgendwann werden es so viele von ihnen sein, das sie unser Land in finanzieller, gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Hinsicht gesehen übernehmen können und auch werden.

Das war es dann mit Deutschland, das war es dann mit Europa.

Terror ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
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Meine sehr verehrten Damen und Herren und meine lieben Freunde und Freundinnen, das soll es für heute und in aller Kürze gewesen sein.

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Deutschland, Deutschland über alles, über alles wächst mal Gras. Ist das Gras so’n Stück gewachsen, frisst’s ein Schaf und sagt: Das war’s.

Na denn, meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freundinnen und Freunde,

Terror ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
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Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, ich kann nicht mehr die Augen schließen und meine heißen Tränen fließen. Deutschland hat ewigen Bestand, es ist ein kerngesundes Land! Mit seinen Eichen, seinen Linden werde ich es immer wiederfinden.

Das war ein Auszug aus den Nachtgedanken von Heinrich Heine …

Na denn – ich wünsche Ihnen einen angenehmen Tag, einen schönen Abend und gute Nacht und bleiben Sie gesund!


Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►

Gerhard-Stefan Neumann is a German blogger, photographer and journalist who deals with the topics of photography, media, fashion, politics and social media. He is married to his wife Stephanie and has two now-married children, Stephan and Stephanie, who also work in journalism. His work can be found on Flickr, YouTube, and X (formerly Twitter).


Gerhard-Stefan Neumann ► Freier Journalist ► Norikerstr. 19 ► 90402 NürnbergPhone 01577 6 31 06 73E-MAIL-Adresse ► mailto:buero@gerhardstefanneumann.deInternet ► https://www.gerhardstefanneumann.de/


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Der Wahnsinn hat Methode ► Holocaust Gedenktag 2026 – eine Analyse ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►

Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
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„Der Teufel hole meinen Ruf!

Eine Arbeit brauche ich!

Ein Einkommen brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure schönen Frauen, eure edlen Automobile und eure teuren Landhäuser sehe …“

G. B. Shaw

„Der Arzt am Scheideweg“, 1

(Dr. Ridgeon)


Der Wahnsinn hat Methode ► Holocaust Gedenktag 2026 – eine Analyse Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann


Holocaust ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Holocaust ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Einen schönen guten Tag liebe Zuschauer und Zuschauerinnen, liebe Freunde und Freundinnen …
Der Holocaust, der von 1941 bis 1945 in Europa stattfand, wird oft primär als das grausame Massenmordprogramm des nationalsozialistischen Regimes betrachtet. Doch es ist ebenso wichtig anzuerkennen, dass der Holocaust kein isoliertes Ereignis war; er stellte auch ein gigantisches Raub- und Ausbeutungsprojekt dar, an dem weite Teile der deutschen Gesellschaft und Wirtschaft profitierten. Der Holocaust-Gedenktag am 27. Januar 2026 rückte nicht nur die Erinnerung an die zahlreichen Opfer in den Mittelpunkt, sondern auch die fortlaufende Aufarbeitung des braunen Erbes in Familienunternehmen und staatlichen Institutionen.

Holocaust ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Holocaust ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Diese Analyse konzentriert sich auf verschiedene Aspekte des Holocaust, insbesondere auf die systematische Entrechtung der jüdischen Bevölkerung, die Aneignung jüdischen Vermögens durch den deutschen Staat sowie die Rolle der Gesellschaft in diesem Prozess. Wir beleuchten zudem, wie Einzelpersonen und Unternehmen von dieser systematischen Ausbeutung profitierten und welche Nachwirkungen dies bis heute hat.

Holocaust ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Holocaust ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Die Entrechtung der Juden in Deutschland begann lange bevor die Konzentrationslager ihre Tore schlossen. Mit dem Inkrafttreten des Nürnberger Gesetzes im Jahr 1935 wurden Juden rechtlich enteignet und aus dem gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen. Diese Maßnahmen bildeten die Grundlage für einen umfassenden Ausgrenzungsprozess, der in der vollständigen Enteignung mündete.



Holocaust ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Holocaust ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Um den systematischen Raub jüdischen Eigentums zu legitimieren, führte das nationalsozialistische Regime diverse Sondersteuern und Abgaben ein. Ein Beispiel hierfür ist die Reichsfluchtsteuer, die eine erhebliche finanzielle Belastung für diejenigen darstellte, die versuchten, aus Deutschland zu fliehen. Ebenso wurde die Judenvermögensabgabe eingeführt, um zusätzliches Vermögen von jüdischen Bürgern zu beschlagnahmen und diesen das Überleben zu erschweren.

Im Rahmen der Arisierung eigneten sich deutsche Unternehmen und Industriellenfamilien jüdisches Eigentum weit unter Wert an. Dies geschah nicht nur durch direkte Enteignungen, sondern auch durch eine Vielzahl von Schwindelgeschäften, bei denen jüdische Betriebe gezwungen wurden, ihre Geschäfte zu verkaufen. Die Politik der Arisierung wurde von hochrangigen Nationalsozialisten aktiv gefördert und stellte einen integralen Bestandteil der Wirtschaftspolitik des Dritten Reiches dar.

Holocaust ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Holocaust ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Eine ganze Reihe von deutschen Banken und zahlreiche andere große Firmen profitierten enorm von diesen Praktiken. Oftmals waren sie direkt an der Umsetzung der Arisierung beteiligt und setzten ihre wirtschaftliche Macht ein, um jüdische Betriebe zu schwächen und schließlich zu übernehmen.

Holocaust ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Holocaust ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Neben der Anhäufung von jüdischem Vermögen durch Enteignungen spielte auch die Ausbeutung von Zwangsarbeitern, die aus Konzentrationslagern stammten, eine bedeutende Rolle in der deutschen Wirtschaft während des Zweiten Weltkriegs. Millionen von Menschen wurden unter unmenschlichen Bedingungen zur Arbeit gezwungen, was nicht nur profitabel für die Unternehmen war, sondern auch die Produktionskapazitäten erheblich steigerte.

Die Zwangsarbeiter wurden ausgebeutet, während ihre Lebensbedingungen kaum berücksichtigt wurden. Viele Unternehmen, darunter namhafte Industriefirmen, setzten massiv Zwangsarbeiter ein, um ihre Produktionslinien aufrechtzuerhalten und den Verlauf des Krieges zu unterstützen. Diese Form der Ausbeutung blieb nicht ohne Folgen und führte zu einer tief verwurzelten Komplizenschaft in der deutschen Wirtschaft.

Holocaust ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Holocaust ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Die systematische Raubwirtschaft hatte nicht nur Auswirkungen auf die unmittelbaren Beteiligten, sondern auch auf die breitere Gesellschaft. Zivile Bürger wurden oft zu Profiteuren der Verdrängung ihrer jüdischen Nachbarn. Bei öffentlichen Versteigerungen konnten sie Hausrat, Möbel, Kleidung und Schmuck von deportierten Juden zu Spottpreisen erwerben. Diese Praxis förderte das gesellschaftliche Klima der Komplizenschaft und des Schweigens.

Darüber hinaus profitierten nicht-jüdische Konkurrenten – sei es als Ärzte, Anwälte oder Einzelhändler – von der gewaltsamen Verdrängung ihrer jüdischen Kollegen aus dem Markt. Diese Form der Konkurrenzschaffung führte zu einem nachhaltigen Umbruch in vielen Berufsständen und ließ viele Menschen in der Gesellschaft als stillschweigende Mitwisser zurück.

Holocaust ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Holocaust ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Ein weiterer zentraler Aspekt bei der Aneignung jüdischen Vermögens war die Rolle von Finanzämtern und Banken. Diese Institutionen waren aktiv an der Abwicklung des geraubten Vermögens beteiligt. Sie erhoben nicht nur Transaktionsgebühren für die Durchführung illegaler Geschäfte, sondern profitierten auch vom Kapitalzufluss durch die Enteignungen. Das Bankwesen war eng mit den Praktiken des nationalsozialistischen Regimes verknüpft und ermöglichte die schnelle und effektive Umsetzung der Raubwirtschaft.

Holocaust ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Holocaust ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Ein Beispiel sind die deutschen Banken, die eine Schlüsselrolle bei der Finanzierung und Verwaltung der Arisierungsmaßnahmen spielten. Banksysteme waren also nicht nur passive Empfänger, sondern aktive Akteure, die sich an den Vergehen bereicherten.

Holocaust ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Holocaust ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Der Holocaust stellt ein schreckliches Kapitel in der Geschichte dar, das weitreichende Auswirkungen auf die deutsche Gesellschaft und Wirtschaft hatte. Die systematische Entrechtung und Ausbeutung der jüdischen Bevölkerung waren nicht nur Verbrechen gegen die Menschlichkeit, sondern auch ein gigantisches wirtschaftliches Raubprojekt. Die damit verbundenen Gewinne flossen nicht nur in die Taschen einzelner Akteure, sondern durchdrangen nahezu alle Aspekte der deutschen Gesellschaft.

Die Aufarbeitung dieser Vergangenheit, insbesondere im Rahmen von Gedenktagen und Bildungsveranstaltungen, ist daher unerlässlich. Es gilt, sowohl das Gedenken an die Opfer als auch die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit zu fördern. Nur so kann eine vollständige und gerechte Aufarbeitung dieses dunklen Erbes geschehen, um sicherzustellen, dass sich solch schreckliche Verbrechen nie wiederholen.

Holocaust ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Holocaust ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Durch die Analyse der historischen Zusammenhänge werden wir nicht nur der Opfer gerecht, sondern geben auch den Lesern und Nachgeborenen die Möglichkeit, sich mit einer komplexen und tragischen Geschichte auseinanderzusetzen. Indem wir erkennen, wie der Holocaust mit unserem gegenwärtigen wirtschaftlichen und sozialen Gefüge verknüpft ist, können wir als Gesellschaft lernen und wachsen und uns immer wieder fragen, wie wir in der heutigen Zeit Verantwortung für unsere Handlungen übernehmen können.

Meine sehr verehrten Damen und Herren und meine lieben Freunde und Freundinnen, das soll es für heute und in aller Kürze gewesen sein.

Holocaust ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
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Deutschland, Deutschland über alles, über alles wächst mal Gras. Ist das Gras so’n Stück gewachsen, frisst’s ein Schaf und sagt: Das war’s.

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Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, ich kann nicht mehr die Augen schließen und meine heißen Tränen fließen. Deutschland hat ewigen Bestand, es ist ein kerngesundes Land! Mit seinen Eichen, seinen Linden werde ich es immer wiederfinden.

Das war ein Auszug aus den Nachtgedanken von Heinrich Heine …

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Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
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Gerhard-Stefan Neumann ► Freier Journalist ► Norikerstr. 19 ► 90402 NürnbergPhone 01577 6 31 06 73E-MAIL-Adresse ► mailto:buero@gerhardstefanneumann.deInternet ► https://www.gerhardstefanneumann.de/


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Der Wahnsinn hat Methode ► Die Bargeld Debatte – Pro und Kontra ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►

Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
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„Der Teufel hole meinen Ruf!

Eine Arbeit brauche ich!

Ein Einkommen brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure schönen Frauen, eure edlen Automobile und eure teuren Landhäuser sehe …“

G. B. Shaw

„Der Arzt am Scheideweg“, 1

(Dr. Ridgeon)


Der Wahnsinn hat Methode ► Die Bargeld Debatte – Pro und Kontra Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann


Einen schönen guten Tag liebe Zuschauer und Zuschauerinnen, liebe Freunde und Freundinnen …

Money ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Money ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was mit unserer geliebten grünen und braunen Scheine (ja, ich spreche von Geld, nicht von Fröschen!) geschehen würde, wenn wir alles einfach digitalisieren würden? Die Debatte um die Abschaffung von Bargeld ist so vielschichtig wie ein Schichtkuchen – und mindestens genauso lecker, wenn auch manchmal schwer verdaulich. Lassen Sie uns durch diese spannende Welt der Zahlungsmittel hüpfen – auf eine humorvolle Art und Weise!

Stellen Sie sich vor, Sie stehen an der Kasse, Ihre Einkaufstasche gefüllt mit Leckereien für die nächste Filmnacht. Plötzlich fällt der Strom aus! Oh nein! Die Kassiererin schaut Sie an, als wäre sie Zeugin eines Verbrechens, das Sie nicht begangen haben. Aber halt! In Ihrer Tasche klimpert das Bargeld fröhlich vor sich hin. „Ich zahle bar“, sagen Sie und hinterlassen damit die digitale Welt in einem Staubwirbel aus Verwirrung und Erstaunen.

Money ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Money ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Das Bargeld hat seine treuen Anhänger aus guten Gründen. Datenschutz? Oh ja! Wenn Sie mit Bargeld zahlen, gibt es keine digitalen Fußabdrücke. Niemand muss wissen, dass Sie gerade einen Vorrat an Schokolade für die nächste Stressbewältigungsrunde gekauft haben. Ihre Geheimnisse bleiben unter Verschluss, und Sie sind nicht nur ein „Konsument“, sondern ein „geheimer Genusssucher“.

Und was ist mit den Menschen, die nicht so technikaffin sind? Kinder, Senioren oder kreative Hobbykünstler ohne Bankkonto finden im Bargeld ihre beste Freundin. Diese Gruppen dürfen nicht ins digitale Abseits gedrängt werden! Bargeld ist wie ein freundlicher Nachbar, der immer bereit ist, einen bei Bedarf zu unterstützen.

Außerdem:

Money ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Money ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Wer hat nicht schon mal das Gefühl gehabt, dass man mit Bargeld die Ausgaben besser im Griff hat? Wenn der Geldbeutel leer ist, wird der Konsum gestoppt. Kein „Ups, ich habe mein Limit überschritten“ im digitalen Dschungel; stattdessen eine klare und prägnante „Kein Geld, kein Spaß“-Regel.

Nun, nach all diesen Lobeshymnen auf das Bargeld müssen wir auch die andere Seite betrachten, und die hat mehr Schatten als die kulinarische Schattentheater-Aufführung am letzten Freitagabend. Schwarzarbeit, Geldwäsche und organisierte Kriminalität – alles Dinge, die in der Bargeldwelt florieren können wie Unkraut im Garten eines vergesslichen Nachbarn.

Money ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Money ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Wenn wir alle Zahlungen digitalisieren, können wir Zahlungsströme nachvollziehen, was der Strafverfolgung hilft, ihre Arbeit effizienter zu machen. Klar, es ist ein wenig geduldig, wie ein Krimi, der sich über mehrere Staffeln entfaltet, aber am Ende gibt es einen gewissen Nervenkitzel, zu wissen, dass Unrechtmäßige irgendwann zur Rechenschaft gezogen werden.
Zudem haben Banken ihre eigene Agenda. „Oh, Negativzinsen? Ja, bitte!“, denken sie sich, „je weniger Bargeld, desto einfacher!“ Wenn wir keine Fluchtmöglichkeit ins Bargeld mehr haben, können sie uns noch direkter an die Zinsen fesseln, als wir „Kreditkarte“ sagen können.

Money ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Money ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Aber Moment mal, bevor wir unsere Bargeldscheine emporheben und sie als Helden der wirtschaftlichen Freiheit proklamieren, dürfen wir nicht vergessen, dass es nicht darum geht, Bargeld komplett abzuschaffen – zumindest nicht in naher Zukunft. Die Realität wird uns zeigen, dass die Entwicklung eines digitalen Euro bereits am Horizont aufblitzt, während gleichzeitig die EU ab 2027 eine Obergrenze von 10.000 Euro für große Transaktionen einführt.



Ist das die Lösung? Ein bisschen Bargeld hier, ein bisschen digital dort? Vielleicht ist das Leben wie ein gutes Gericht – die besten Rezepte haben immer die richtige Mischung aus Zutaten. Ein bisschen von allem könnte die Antwort sein.

Letztendlich bleibt die Frage:

Money ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Money ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Wie viel Bargeld wollen wir in einer zunehmend digitalen Welt? Die Debatte um Bargeld ist so dynamisch wie eine wackelige Wippe auf dem Spielplatz! Während die einen das Bargeld als ewiges Symbol für Freiheit und Privatsphäre preisen, sehen andere darin eine Quelle der Probleme.

Money ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Money ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Ob unser Geld nun digital oder physisch in unseren Händen liegt, bleibt abzuwarten – aber eines ist sicher: Solange es Menschen gibt, die gerne über das Thema diskutieren, wird die Bargeld-Debatte niemals langweilig! Und vielleicht finden wir eines Tages heraus, dass ein wenig Bargeld und ein bisschen Digitalisierung die perfekte Mischung für unsere finanzielle Zukunft ist. Bis dahin – halten Sie Ihr Bargeld fest und genießen Sie den unwiderstehlichen Reiz, Ihre Käufe in bar zu tätigen!

Meine sehr verehrten Damen und Herren und meine lieben Freunde und Freundinnen, das soll es für heute und in aller Kürze gewesen sein.

Money ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
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Deutschland, Deutschland über alles, über alles wächst mal Gras. Ist das Gras so’n Stück gewachsen, frisst’s ein Schaf und sagt: Das war’s.

Na denn, meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freunde,

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Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, ich kann nicht mehr die Augen schließen und meine heißen Tränen fließen. Deutschland hat ewigen Bestand, es ist ein kerngesundes Land! Mit seinen Eichen, seinen Linden werde ich es immer wiederfinden.

Das war ein Auszug aus den Nachtgedanken von Heinrich Heine …

Na denn – ich wünsche Ihnen einen angenehmen Tag, einen schönen Abend und gute Nacht und bleiben Sie gesund!


Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►

Gerhard-Stefan Neumann is a German blogger, photographer and journalist who deals with the topics of photography, media, fashion, politics and social media. He is married to his wife Stephanie and has two now-married children, Stephan and Stephanie, who also work in journalism. His work can be found on Flickr, YouTube, and X (formerly Twitter).


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Der Wahnsinn hat Methode ► Deutschland einig Streikland ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►

Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
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„Der Teufel hole meinen Ruf!

Eine Arbeit brauche ich!

Ein Einkommen brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure schönen Frauen, eure edlen Automobile und eure teuren Landhäuser sehe …“

G. B. Shaw

„Der Arzt am Scheideweg“, 1

(Dr. Ridgeon)


Der Wahnsinn hat Methode ► Deutschland einig Streikland Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann


Einen schönen guten Tag liebe Zuschauer und Zuschauerinnen,

liebe Freunde und Freundinnen …
Streiks in Deutschland sind wie die große, ungebremste Achterbahnfahrt im Freizeitpark:

Strikes ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Strikes ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Es gibt Höhen und Tiefen, ein bisschen Geschrei, und am Ende fragt man sich, ob es tatsächlich das alles wert war. In einem Land, wo wir selbst beim Warten auf den Bus mit einer ordentlichen Portion Geduld gesegnet sind, macht sich manchmal der Wahnsinn bemerkbar. „Der Wahnsinn hat Methode“ könnte die Kulisse für einen neuen, brillanten Dokumentarfilm sein – es fehlen also nur noch der passende Regisseur und ein Sendeplatz im TV – natürlich zur besten Sendezeit.
Zuerst einmal:

Strikes ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Strikes ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Streiken ist eine Rechenaufgabe, und das weiß jeder Mathematiker aus dem Urlaub, der auf einmal zum Streikexperten avanciert. Bei jedem einzelnen Streiker stellt sich die Frage: „Lohnt sich das für mich?“ Um diese Frage zu beantworten, muss man den Verzicht an einem Tag voller Plakate, Sprechchöre und ein paar Extra-Kalorien beim Schmalzgebäck gegen die langfristigen Gewinne aufwiegen.

Strikes ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Strikes ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Nehmen wir mal kurz die Bilanz der Arbeitnehmer unter die Lupe. Während des Streiks bleibt der Arbeitsvertrag ruhend – wie mein Kater nach einem guten Mittagsschlaf. Der Arbeitgeber? Der zahlt wie gewohnt keinen Lohn. Ja, genau! Für diesen Tag geht’s daheim nur noch mit Wasser und Brot – und, wenn’s gut läuft, mit einem Stück Streikgeld von der Gewerkschaft, das steuerfrei ist und keine Sozialversicherungsbeiträge anfallen. Sich als Gewerkschaftsmitglied zu outen, ist also wie ein Bonuspunkt im Spiel – auch wenn das Streikgeld oft nicht den gesamten Netto-Lohn abdeckt.
Aber was ist mit denen, die keiner Gewerkschaft angehören? Die können anscheinend nur zusehen und dabei körperlich und emotional den Verlust verkraften. „Oh, ihr Arme, ihr müsst auf euer Wurstbrot verzichten!“ Denn während die Gewerkschaftler die Finger heben und sich lautstark für ihre Rechte einsetzen, haben die anderen einfach keinen Snack für den Tag!

Strikes ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Strikes ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Man muss sich auch bewusst machen, dass diese ganze Streikerei am Ende etwas bewirken kann. Ohne die Proteste und die schreienden Plakate würden die Tarifabschlüsse in der Regel wie ein müder Apfel auf dem Boden liegen bleiben – ganz klar niedrig und faulig. Ein Beispiel gefällig? Eine Gehaltserhöhung von 5 % klingt gut, aber das ist eigentlich nur die Eröffnung eines Kampfes um die nächsten Jahre. Wenn die Lohnerhöhung wieder einmal den Arbeitnehmer in einen höheren Steuersatz befördert, dann ist der Staat der wahre Gewinner. „Haha, ich habe deinen extra Euro!“, ruft der Finanzbeamte und vernascht die Steuergelder wie ein Kind seinen Schokoladenriegel.

Nicht zu vergessen ist die Inflation. Wenn die Preise schneller steigen als die Gehälter, dann hat man trotz Streik das Gefühl, es wäre besser gewesen, einfach zu Hause auf dem Sofa zu bleiben und Netflix zu googeln. So wird das neue „Brutto“ zum alten „Netto“, und die Abgaben für die Kranken- und Rentenversicherung krabbeln höher – wie ein unangekündigter Besuch von Verwandten. Ein absoluter Albtraum!



Aber schauen wir uns das Ganze aus einer anderen Perspektive an. An einem Streiktag mag es für die Arbeitnehmer so aussehen, als würde man „ein bisschen draufzahlen“, aber das bunte Potpourri an langfristigen Lohnsteigerungen über all die Jahre ist auf jeden Fall ein gewaltiger Gewinn. Vorausgesetzt, der Abschluss liegt deutlich über der inflationären Realität – tja, dann kann man stolz in die Zukunft schauen und seine Rente planen.

Strikes ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Strikes ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Also, liebe Leute, beim nächsten Mal, wenn euch jemand fragt, ob sich ein Streik lohnt, denkt daran: Der wahnsinnige Spaß fängt erst richtig an, wenn man das große Bild sieht – Plakate basteln, gute Laune verbreiten und sich gegenseitig motivieren, das ist die wahre Kunst des Streikens! Und wer weiß? Vielleicht plant Gerhard-Stefan Neumann bereits den nächsten Film: „Streik und die Kunst des Wartens – eine Komödie!“

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The blue planet ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
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In den letzten Jahren hat sich die industrielle Landschaft Deutschlands drastisch verändert. Kritiker weisen darauf hin, dass seit 2018 die Industrieproduktion um über 14 Prozentpunkte gesunken ist. Besonders betroffen sind Branchen wie die Automobilindustrie und die Chemiebranche, die angesichts hoher Energiekosten und regulatorischer Lasten unter Druck geraten. Diese Entwicklung ist nicht nur ein wirtschaftliches Problem; sie wirft auch grundlegende Fragen zur Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit der deutschen Industrie auf.

The blue planet ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
The blue planet ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Laut dem Ifo-Institut sieht jeder vierte Betrieb in Deutschland seine Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Nicht-EU-Staaten schwinden. Dies ist eine alarmierende Erkenntnis, die nicht ignoriert werden kann. Ökonomen wie Hans-Werner Sinn warnen vor einer „Dezimierung“ der industriellen Basis Deutschlands, welche durch den übermäßigen Fokus auf Klimaziele drohe. Hohe Strompreise und zusätzliche Auflagen führen vermehrt dazu, dass Unternehmen sich gezwungen sehen, Investitionen ins Ausland zu verlagern. So wird die deutsche Industrie vor eine doppelte Herausforderung gestellt: den notwendigen Übergang zu umweltfreundlichen Technologien zu gestalten und gleichzeitig die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu wahren.

The blue planet ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
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Trotz dieser Herausforderungen gibt es auch Stimmen, die den Net-Zero Industry Act als Chance für Deutschland betrachten. Dieser Gesetzesentwurf könnte Deutschland als Leitmarkt für Cleantech-Technologien, wie Windkraft, Batterien und Elektrolyse, positionieren. Befürworter argumentieren, dass eine frühzeitige Investition in nachhaltige Technologien nicht nur ökologisch notwendig, sondern auch ökonomisch vorteilhaft ist. Durch die Schaffung eines Marktes für innovative Technologien könnten neue Arbeitsplätze entstehen und die Abhängigkeit von fossilen Importen langfristig reduziert werden.

The blue planet ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
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Die OECD betont die Notwendigkeit eines Umstiegs auf nachhaltige Energiequellen, um nicht nur die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu beenden, sondern auch um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie sicherzustellen. Die Transformation hin zu einer CO2-neutralen Wirtschaft ist demnach nicht nur eine Frage des Umweltschutzes, sondern auch der wirtschaftlichen Existenz.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) warnt jedoch, dass unkontrollierte Klimaschäden die Industrie erheblich teurer zu stehen kämen als die Kosten der Transformation. Hier stellt sich die Frage, wie der Spagat zwischen ökologischen Zielen und wirtschaftlicher Realität gelingen kann, ohne massive Wohlstandsverluste zu verursachen.

The blue planet ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
The blue planet ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2045 Treibhausgasneutralität zu erreichen. Doch der Weg dorthin ist alles andere als gerade. Die Herausforderung besteht darin, diesen Wandel so zu gestalten, dass die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie nicht leidet. Es gilt, innovative Ansätze zu entwickeln, die sowohl ökologische als auch ökonomische Interessen berücksichtigen.
Insgesamt stehen wir an einem Wendepunkt:



Die deutsche Industrie muss sich neu erfinden und anpassen, um in der globalisierten Welt von morgen nicht nur zu überleben, sondern auch zu gedeihen. Die kommenden Jahre werden entscheidend sein. Nur durch gemeinsame Anstrengungen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft kann es gelingen, den anspruchsvollen Pfad der Transformation erfolgreich zu beschreiten. Der Fokus sollte dabei immer auf einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Industriepolitik liegen, die sowohl ökologische als auch ökonomische Ziele in Einklang bringt.

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The blue planet ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
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Deutschland, Deutschland über alles, über alles wächst mal Gras. Ist das Gras so’n Stück gewachsen, frisst’s ein Schaf und sagt: Das war’s.

Na denn, meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freunde,

Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, ich kann nicht mehr die Augen schließen und meine heißen Tränen fließen. Deutschland hat ewigen Bestand, es ist ein kerngesundes Land! Mit seinen Eichen, seinen Linden werde ich es immer wiederfinden.

Das war ein Auszug aus den Nachtgedanken von Heinrich Heine …

Na denn – ich wünsche Ihnen einen angenehmen Tag, einen schönen Abend und gute Nacht und bleiben Sie gesund!


Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
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Gerhard-Stefan Neumann is a German blogger, photographer and journalist who deals with the topics of photography, media, fashion, politics and social media. He is married to his wife Stephanie and has two now-married children, Stephan and Stephanie, who also work in journalism. His work can be found on Flickr, YouTube, and X (formerly Twitter).

Gerhard-Stefan Neumann ► Freier Journalist ► Norikerstr. 19 ► 90402 NürnbergPhone 01577 6 31 06 73E-MAIL-Adresse ► mailto:buero@gerhardstefanneumann.deInternet ► https://www.gerhardstefanneumann.de/


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Der Wahnsinn hat Methode ► Friedensprojekt Europäische Union ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►

Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
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„Der Teufel hole meinen Ruf!

Eine Arbeit brauche ich!

Ein Einkommen brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure schönen Frauen, eure edlen Automobile und eure teuren Landhäuser sehe …“

G. B. Shaw

„Der Arzt am Scheideweg“, 1

(Dr. Ridgeon)


E D I T O R I A L

Der Wahnsinn hat Methode ► Friedensprojekt Europäische Union Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann


Einen schönen guten Tag liebe Zuschauer und Zuschauerinnen,  liebe Freunde und Freundinnen …

Europa ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Europa ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Die Europäische Union (EU) wird oft als das größte Friedensprojekt der Geschichte bezeichnet. Diese Aussage erhält breite Unterstützung und wurde durch die Verleihung des Friedensnobelpreises im Jahr 2012 offiziell anerkannt. Mit über 70 Jahren Förderdauer von Frieden, Demokratie und Versöhnung auf dem Kontinent hat die EU traditionelle Konflikte zwischen ehemals verfeindeten Nationen in eine Ära der Zusammenarbeit und Stabilität verwandelt. Die Union hat die längste Friedensperiode seit der Pax Romana in Westeuropa ermöglicht, indem sie ehemalige Kriegsgegner wie Deutschland und Frankreich vereinte.

Europa ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Europa ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Nach den Verwüstungen des Zweiten Weltkriegs und um weiteren Konflikten vorzubeugen, wurde die EU gegründet, um Kriege durch wirtschaftliche Verflechtungen untragbar zu machen. Der Ursprung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl im Jahr 1951 markierte den Beginn dieser ehrgeizigen Vision. In den Jahrzehnten seit der Gründung hat sich kein militärischer Konflikt mehr ergeben zwischen den Mitgliedsstaaten, obwohl Europa zuvor oft von Kriegen heimgesucht wurde.

Europa ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Europa ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Ein Schlüsselaspekt des Erfolgs der EU war die Förderung der Versöhnung zwischen Nationen, die sich in zwei Weltkriegen vehement bekämpften. Der Fall des Eisernen Vorhangs Ende der 1980er Jahre ermöglichte die Integration ehemals geteilten Regionen wie Ost- und Westeuropa in die Union, was zur Stärkung des kontinentalen Friedens beitrug. Heute umfasst die EU 27 Mitgliedstaaten, welche zusammenarbeiten, um gemeinsame Ziele in den Bereichen Wirtschaft, Sicherheit und Außenpolitik zu erreichen.

Europa ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Europa ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Der Friedensnobelpreis 2012 war eine Anerkennung dafür, dass die EU über sechs Jahrzehnte hinweg Frieden, Demokratie und Menschenrechte gestärkt hat. Dieser Preis hob die Rolle der Union bei der Schaffung einer Zone der Stabilität hervor, in der Konflikte friedlich gelöst werden können. In einer Region, die früher oft von Krieg geprägt war, ist dies keine geringe Leistung.

Europa ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Europa ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Einer der Hauptantriebe hinter der Gründung der EU war, Kriege in Europa unmöglich zu machen. Dies geschah durch die Schaffung starker wirtschaftlicher Bindungen zwischen den Nationen. Die ursprüngliche Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl, die nur aus sechs Ländern bestand, ist heute zu einer politischen und wirtschaftlichen Union mit weitreichendem Einfluss geworden. Die Erfolgsgeschichte zeigt, wie wirtschaftliche Zusammenarbeit ein starkes Instrument zur Sicherung des Friedens sein kann.

Europa ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Europa ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Ein weiterer Aspekt, der den friedlichen Charakter der EU unterstreicht, ist ihre Fähigkeit, erweiternd zu wirken und gleichzeitig Stabilität zu fördern. Seit ihrer Gründung hat die EU zahlreiche Erweiterungsrunden erlebt, wobei jedes neue Mitgliedsland zur Festigung des Friedens auf dem Kontinent beigetragen hat. Länder wie Griechenland, Spanien und Portugal, die einst Diktaturen waren, konnten durch die Integration in die EU demokratische und stabile Gesellschaften entwickeln.
Die EU ist auch ein Beispiel für eine supranationale Organisation, die es geschafft hat, nationale Souveränität und gemeinsame politische Willensbildung in Einklang zu bringen. Dies ist besonders wichtig in einer Welt, die immer mehr globalisiert ist und wo nationale Interessen oft mit internationalen Verpflichtungen kollidieren. Durch gemeinsame Institutionen wie den Europäischen Gerichtshof, das Europäische Parlament und den Europäischen Rat können die Mitgliedstaaten ihre Differenzen auf friedlichem Wege lösen.

Europa ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Europa ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Ein Blick auf die Geschichte Europas zeigt, wie außerordentlich diese Leistung ist. Der Kontinent war jahrhundertelang Schauplatz endloser Kriege und Konflikte, von den Religionskriegen im Mittelalter über die Napoleonischen Kriege bis hin zu den beiden verheerenden Weltkriegen des 20. Jahrhunderts. Die EU hat nicht nur diesen Zyklus durchbrochen, sondern auch eine neue Ära des Friedens und der Zusammenarbeit eingeleitet.



Europa ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Europa ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Natürlich ist die EU nicht ohne Herausforderungen. Die Finanzkrise von 2008, die Migrationskrise und jüngst der Brexit haben gezeigt, dass der Weg zur Einheit und Beständigkeit nicht immer einfach ist. Doch trotz dieser Hürden bleibt das Grundprinzip der EU – die Förderung des Friedens durch Zusammenarbeit und Integration – unerschütterlich.

Europa ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Europa ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Zusammenfassend ist die Europäische Union in der Tat eines der größten Friedensprojekte in der Geschichte. Durch wirtschaftliche Verflechtung, politische Integration und die Förderung von Demokratie und Menschenrechten hat die EU eine beispiellose Ära des Friedens und der Stabilität auf dem europäischen Kontinent etabliert. Der Friedensnobelpreis 2012 ist ein angemessenes Zeugnis für die entscheidende Rolle, die die Union in diesem Prozess gespielt hat. So bleibt die EU ein leuchtendes Beispiel dafür, wie Zusammenarbeit und Einigkeit selbst die tiefsten Gräben überwinden und einen dauerhaften Frieden sichern können.

Meine sehr verehrten Damen und Herren und meine lieben Freunde und Freundinnen, das soll es für heute und in aller Kürze gewesen sein.

Europa ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
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Deutschland, Deutschland über alles, über alles wächst mal Gras. Ist das Gras so’n Stück gewachsen, frisst’s ein Schaf und sagt: Das war’s.

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Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, ich kann nicht mehr die Augen schließen und meine heißen Tränen fließen. Deutschland hat ewigen Bestand, es ist ein kerngesundes Land! Mit seinen Eichen, seinen Linden werde ich es immer wiederfinden.

Das war ein Auszug aus den Nachtgedanken von Heinrich Heine …

Na denn – ich wünsche Ihnen einen angenehmen Tag, einen schönen Abend und gute Nacht und bleiben Sie gesund!


Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
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Der Wahnsinn hat Methode ► Was haben Friedrich Merz und der Baron von Münchhausen gemeinsam ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►

Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
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„Der Teufel hole meinen Ruf!

Eine Arbeit brauche ich!

Ein Einkommen brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure schönen Frauen, eure edlen Automobile und eure teuren Landhäuser sehe …“


Der Wahnsinn hat Methode ► Was haben Friedrich Merz und der Baron von Münchhausen gemeinsam Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann


Einen schönen guten Tag liebe Zuschauer und Zuschauerinnen, liebe Freunde und Freundinnen …

Münchhausen ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Münchhausen ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Wenn man sich die aktuellen politischen Landschaften Deutschlands ansieht, könnte man meinen, dass die Spuren des Lügenbarons von Münchhausen bis in die Höhlen des Berliner Kanzleramtes reichen. In einer Zeit, in der das Auf und Ab der Macht oft mehr mit Unterhaltung als mit Realität zu tun hat, stehen sich nun zwei außergewöhnliche Figuren gegenüber: Friedrich Merz, der aktuelle Bundeskanzler, und der legendäre Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen. Was auf den ersten Blick absurd erscheint, erweist sich bei näherer Betrachtung als eine durchaus amüsante Parallele.

Münchhausen ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Münchhausen ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Beginnen wir mit den Namen – ein klangvoller Titel kann viel bewirken! Der Name Merz hat in der deutschen Politik einen gewichtigen Klang, während der Lügenbaron von Münchhausen schon allein durch seinen Titel einen Hauch von übernatürlichem Glamour versprüht. Beide Namen tragen eine Geschichte in sich: Merz mit einem Anklang an Tradition und möglicherweise dem alten Landadel, während Münchhausen wie eine Figur aus einem Märchen klingt, dessen Geschichten unmöglich, aber mega unterhaltsam sind.

Münchhausen ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Münchhausen ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Friedrich Merz erscheint gerne in Privatflugzeugen – eine moderne Version des Ritts auf der Kanonenkugel, könnte man sagen. Wer braucht schon Schießpulver, um hoch hinauszukommen? Der Baron hingegen ritt tatsächlich auf Kanonenkugeln und flog zum Mond, was ihm den Rang einer Legende sicherte. Merz hat es geschafft, aus der Versenkung der Politik zurückzukehren und sich dabei wie ein Phoenix aus der Asche zu erheben. Man könnte fast behaupten, er lerne von Münchhausen, wenn es darum geht, das Publikum zu begeistern. Wo Münchhausen das Staunen lehrte, vermittelt Merz das Gefühl, dass alles möglich ist – solange man nur genug Charisma und Ausdauer hat!

Münchhausen ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Münchhausen ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Ein bemerkenswerter Unterschied ist vielleicht, dass Merz sich als Hobbypilot für das Fliegen begeistert, während der Baron im Wortsinne Höhenflüge unternahm. Merz‘ Leidenschaft fürs Fliegen könnte man als seine Art ansehen, sich von der Realität abzuheben, ganz so, wie es der Lügenbaron mit seinen fantastischen Erzählungen tat. Nun stellt sich die Frage:



Was könnte Merz wohl als Nächstes erfinden? Vielleicht einen Flug über alle Probleme Deutschlands?
Münchhausens berühmteste Tat – sich selbst aus dem Sumpf ziehen – erinnert stark an den politischen Werdegang von Friedrich Merz. Lange Zeit im Schatten der politischen Arena verbracht, schaffte es Merz nach einer langen Pause in der Wirtschaft, sich wieder an die Spitze der CDU zu katapultieren. Es ist fast so, als hätte er einen eigenen Zaubertrick entwickelt, um sich aus der politischen Versenkung zu befreien – ein wahres Kunststück, das den Baron stolz machen würde. Kritiker könnten ohne weiteres sagen, dass Merz einfach eine eigene Form von „Lügenmärchen“ erzählt, um das Publikum zu fesseln.

Münchhausen ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Münchhausen ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

In der politischen Satire wird Merz auch gerne als „Münchhausen aus dem Sauerland“ bezeichnet. Diese Bezeichnung spielt nicht nur auf seine Herkunft an, sondern auch auf seine ausgefallenen rhetorischen Höhenflüge und umstrittenen Thesen. Manchmal scheint es, als ob seine Worte direkt aus dem Mund des Barons stammen könnten – voller Witz, manchmal grotesk und oft weit entfernt von der Realität. Hat man je eine Migrationstheorie gehört, die so absurd klingt, dass sie direkt in eine Münchhausen-Geschichte eingewoben werden könnte?

Münchhausen ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Münchhausen ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Merz macht es vor, und die Zuhörer können sich oft nur verwundert die Augen reiben oder schmunzeln.
Sich selbst am Schopf aus dem Sumpf ziehen, Wahrheiten verschönern und das Publikum zum Staunen bringen – das sind Fähigkeiten, die sowohl Merz als auch Münchhausen gemein sind. Während der eine Geschichten über Enten erzählt, die an einer Schnur hängen, jongliert der andere mit Zahlen und Fakten, die bei näherer Betrachtung oft hinterfragt werden müssen. In beiden Fällen kann man jedoch eines sagen: Sie wissen, wie sie ihr Publikum zu fesseln und zum Nachdenken zu bewegen – sei es durch Staunen oder Kopfschütteln.

Münchhausen ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Münchhausen ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Diese amüsanten Parallelen haben sogar Künstler inspiriert, die Freude daran fanden, die Verbindung zwischen Friedrich Merz und Baron Münchhausen satirisch zu verarbeiten. Lieder mit Titeln wie „Friedrich Merz – Baron Münchhausen“ zeigen, dass das Publikum diese Vergleiche schätzt und feiert. Die Mischung aus Humor und Ernst wird hier auf eine Weise miteinander verwoben, die nicht nur die politischen Gegebenheiten beleuchtet, sondern auch den Einfluss von Geschichten und Märchen in der gegenwärtigen Politik reflektiert.

Münchhausen ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Münchhausen ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Schlussendlich bleibt festzuhalten, dass Friedrich Merz und der Lügenbaron von Münchhausen mehr gemeinsam haben, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Ihre Fähigkeit, durch Fantasie das Publikum zu fesseln und die Realität zu dehnen, ist ein faszinierendes Phänomen. Der eine erzählt Geschichten über Zahnarztbesuche von Asylbewerbern, während der andere von seinen Abenteuerreisen ins All berichtet. Doch letztlich sind sie beide Meister ihres Fachs:

Geschichtenerzähler, die uns lehren, sowohl zu staunen als auch darüber nachzudenken, was wirklich wahr ist und was nicht. In einer Welt voller Unsicherheiten und Herausforderungen zeigt sich, dass Humor und Fantasie manchmal die besten Waffen sind, um das politische Geschehen aufzulockern. Und so bleibt zu hoffen, dass sowohl Friedrich Merz als auch unser guter alter Lügenbaron uns noch viele weitere „fabelhafte“ Geschichten liefern werden.

Meine sehr verehrten Damen und Herren und meine lieben Freunde und Freundinnen, das soll es für heute und in aller Kürze gewesen sein.

Münchhausen ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
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Deutschland, Deutschland über alles, über alles wächst mal Gras. Ist das Gras so’n Stück gewachsen, frisst’s ein Schaf und sagt: Das war’s.

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Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, ich kann nicht mehr die Augen schließen und meine heißen Tränen fließen. Deutschland hat ewigen Bestand, es ist ein kerngesundes Land! Mit seinen Eichen, seinen Linden werde ich es immer wiederfinden.

Das war ein Auszug aus den Nachtgedanken von Heinrich Heine …

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Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
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Der Wahnsinn hat Methode ► Die neue Weltordnung des Donald Trump ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►

Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
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„Der Teufel hole meinen Ruf!

Eine Arbeit brauche ich!

Ein Einkommen brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure schönen Frauen, eure edlen Automobile und eure teuren Landhäuser sehe …“

G. B. Shaw

„Der Arzt am Scheideweg“, 1

(Dr. Ridgeon)


Der Wahnsinn hat Methode ► Die neue Weltordnung des Donald Trump Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann


Einen schönen guten Tag liebe Zuschauer und Zuschauerinnen,

liebe Freunde und Freundinnen …

Unter der „neuen Weltordnung“ Donald Trumps versteht man eine radikale Abkehr vom bisherigen multilateralen System hin zu einer rein interessengeleiteten, oft als „imperial“ bezeichneten Außenpolitik unter dem Motto „America First“.

Trump ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Trump ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Donald Trump ist zurück an der Macht. Schon während seiner ersten Amtszeit sorgte er mit seiner unkonventionellen Art zu regieren für Schlagzeilen und wichtige Veränderungen in der internationalen Politik. Nun, nach dem ersten Jahr seiner zweiten Amtszeit (2025–2026), sind die Auswirkungen seiner neu formierten Außenpolitik deutlich spürbar. In diesem Artikel werfen wir einen genauen Blick auf die Kernmerkmale dieser neuen Weltordnung und betrachten die langfristigen Implikationen für die internationale Gemeinschaft.
Eine der auffälligsten Änderungen in Trumps Politik ist die Abkehr von traditionellen Bündnissen und multilateralen Organisationen. Schon in seiner ersten Amtszeit hatte Trump Organisationen wie die NATO oder die WHO kritisch betrachtet und deren Mehrwert infrage gestellt. Nun zog die US-Regierung unter Trump endgültig den Stecker und trat aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus. Dies wurde mit dem Argument begründet, dass diese Organisation ineffektiv sei und die USA unnötig einschränke. Auch zahlreiche andere internationale Verträge stehen nun auf dem Prüfstand, wobei unklar ist, ob und welche weiteren Austritte folgen könnten.

Trump ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Trump ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Trump hat schon immer betont, dass politische Beziehungen wie Geschäftsbeziehungen zu behandeln seien. Entsprechend verfolgt er eine wirtschaftspolitische Strategie, bei der Zölle als strategisches Druckmittel eingesetzt werden. Ein prägnantes Beispiel hierfür sind die flächendeckenden 10%-Basis-Zölle auf alle Importe. Dieses Instrument wird sowohl gegen Verbündete als auch gegen Gegner eingesetzt, um Handelsvorteile für die USA zu erzwingen.

Ein weiteres zentrales Element von Trumps neuer Weltordnung ist die Beanspruchung des amerikanischen Doppelkontinents als exklusive US-Einflusssphäre. Eine aggressive Haltung zeigte sich in diesem Zusammenhang gegenüber Venezuela, wo Nicolás Maduro inhaftiert wurde. Zusätzlich verfolgt Trump ein erklärtes Interesse an der Kontrolle über Grönland, um den wachsenden Einfluss Chinas und Russlands im Norden zu begrenzen. Diese geopolitische Ausrichtung verdeutlicht Trumps Bestreben, die USA als dominante Macht in der Region zu etablieren.

Trump ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Trump ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Im Gegensatz zu früheren US-Administrationen, die autoritäre Regime zur Einhaltung von Menschenrechten gedrängt haben, nimmt Trump hier eine pragmatischere Haltung ein. Unter seiner Führung haben die USA weitgehend aufgehört, diese Regime zur Rechenschaft zu ziehen. Stattdessen wird eine Weltordnung akzeptiert, in der Nationalstaaten nach ihren eigenen Gesetzen und Stärken agieren dürfen, solange sie die Interessen der USA nicht verletzen. Damit wird implizit ein System der doppelten Standards etabliert, das es autoritären Staaten erleichtert, ihre Macht auszubauen.

Während viele Beobachter eine multipolare Welt mit aufstrebenden Mächten wie China und Indien sehen, strebt Trump nach einer anderen Vision. Er träumt von einer „Goldenen Ära“ der US-Dominanz, in der die USA als mächtigste Nation die Bedingungen diktieren und keinen Konsens mehr suchen müssen. Die Politik der USA zielt darauf ab, diesen Status zu erreichen, indem sie alte Bündnisse auflöst und neue, vorteilhaftere Allianzen bildet.



Die langfristigen Auswirkungen von Trumps neuer Weltordnung sind schwer vorherzusagen, aber einige mögliche Szenarien lassen sich skizzieren. Zum einen könnte es zu einer weiteren Destabilisierung der internationalen Ordnung kommen, da traditionelle Systeme und Allianzen geschwächt werden. Dies könnte insbesondere kleinere Staaten in schwierige Situationen bringen, die sich zwischen den großen Mächten positionieren müssen. Andererseits könnten sich neue, regionale Machtzentren herausbilden, die ihre eigene Stabilität und Ordnung aufrechterhalten.

Trump ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Trump ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Wie schon seine erste Amtszeit polarisiert auch Trumps zweite Amtszeit. Seine Anhänger loben ihn für seine konsequente Durchsetzung amerikanischer Interessen und die Beendigung vermeintlich nachteiliger internationaler Verpflichtungen. Seine Kritiker hingegen warnen vor den Gefahren einer isolierten und rein selbstbezogenen Außenpolitik, die langfristig mehr Schaden als Nutzen für die USA und die Welt anrichten könnte.

Trump ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Trump ► Created by Gerhard-Stefan Neumann

Unter der Administration von Donald Trump erleben wir eine radikale Neuorientierung der US-Außenpolitik. Die Abkehr von traditionellen Bündnissen und multilateralen Organisationen zugunsten einer rein interessengeleiteten Politik, die verstärkte Nutzung von Zöllen als Druckmittel sowie die Beanspruchung des amerikanischen Doppelkontinents als exklusive Einflusssphäre sind nur einige der prägenden Merkmale dieser neuen Weltordnung. Ob diese Strategie langfristig erfolgreich sein wird, bleibt abzuwarten, doch eines ist sicher: Die Weltpolitik steht vor spannenden, wenn auch unsicheren Zeiten.

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