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Ein Anliegen in eigener Sache ► Bitte besuchen Sie meine neue Webseite ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ► The United States of Europe (USE) Media TV Blog ► Forum United-Europe Media TV Blog ► Copyright © 2024 ► Gerhard-Stefan NeumannNorikerstr. 19 ► 90402 NürnbergPhone01577 6 31 06 73 E-MAIL-Adresse ► buero@gerhardstefanneumann.deInternethttps://www.gerhardstefanneumann.de


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Ein Traum auf vier Rädern ► Das S 500 Coupe von Mercedes-Benz ► Von Gerhard-Stefan Neumann ►

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Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
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Der Teufel hole meinen Ruf!

Ein Einkommen brauche ich!

Eine Arbeit brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure schönen Frauen, eure edlen Automobile und eure teuren Landhäuser sehe …“

G. B. Shaw

Der Arzt am Scheideweg“, 1

(Dr. Ridgeon)


E D I T O R I A L

„Ein Traum auf vier Rädern – das S 500 Coupe von Mercedes-Benz …“

Ein Traum auf vier Rädern ► Das S 500 Coupe von Mercedes-Benz ► Von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Nürnberg. (gsn) – Sie lassen das Herz eines (fast) jeden Mannes höher schlagen, egal ob es sich bei den Vertretern dieser Spezies um einen „Macho“, „Softie“, einen „Studierten“, einen „Arbeiter“ oder „Angestellten“ handelt. Sie alle möchten – und sei es auch nur einmal im Leben – dieses herrliche Gefühl kennen lernen – die „Lust“, die „Eleganz“, das „Hochgefühl“ des Glücks. Auf den nationalen wie internationalen Automobilmessen ziehen sie Otto Normalverbraucher magisch an, so wie einst die sagenumwobene Loreley die Rheinfischer in ihren verhängnisvollen Bann zog.

Ein Traum auf vier Rädern ► Das S 500 Coupe von Mercedes-Benz ► Von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Offenen Mundes, staunenden Auges, erregten Herzens steht das so genannte starke Geschlecht vor den Objekten seiner heißen Sehnsüchte und Begierden. Nein, gemeint ist nicht die vollbusige Traumfrau mit den Maßen 90/68/90 aus dem Flensburger Sex-Hochglanzkatalog, nein, es ist auch nicht der neue weibliche Superstar vom Privat TV-Sender auf Kanal 66, es sind ganz einfach die Traumkarossen und Nobelautos aus Mailand, München, Stuttgart und London.

Ein Traum auf vier Rädern ► Das S 500 Coupe von Mercedes-Benz ► Von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Es liegt in der Natur der Sache, dass es nur wenige Zeitgenossen sind, die sich so einen herrlichen Superschlitten leisten können. Schlappe einhunderttausend (220.000) Mäuse, sprich Deutsche Mark, muss ein hoffnungsfroher Kauf-Aspirant schon locker machen. Doch damit nicht genug, so ein edles und teures Stück reißt auch das Jahr über große Löcher in Muttis Sparstrumpf – oder anders formuliert:

die jährlichen Unterhaltskosten sind nicht von Pappe.

Schon allein diese Tatsache sorgt dafür, dass der in Frage kommende Käuferkreis klein, fein und damit absolut exklusiv bleibt.

Ein Traum auf vier Rädern ► Das S 500 Coupe von Mercedes-Benz ► Von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Und dennoch haben die meisten Automobilhersteller – zumindest solche – die auf ihr Renommee bedacht sind, solch einen Edel-Boliden im Verkaufsprogramm. Er muss ja nicht gerade 220.000 Deutsche Mark kosten. Und mag das eine oder andere Unternehmen den goldenen Zeiten der boomenden Automobilglückseligkeit hinterher jammern, unter dem Siegel der absoluten Verschwiegenheit ist schon zu erfahren, dass sich die teuren Schlitten vergleichsweise besser verkaufen lassen als die biederen Familienkutschen des unteren oder mittleren Preissegments.

Doch werfen wir noch einen kurzen Blick auf Otto Normalverbraucher – oder ganz einfach zu unserem Nachbarn von nebenan:

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Da steht er nun, unser 08/15 – Supermacho von der Münchener Giesinger Höhe, vom Berliner Penzlauer Berg oder aus dem tristen Kohlenpott.

Und durch seinen Kopf zieht sich nur ein Gedanke – einmal im Leben so ein herrliches Gefährt zu (be)sitzen, zu (er)fahren – aus der Masse der „gewöhnlichen“ Automobilisten herauszuragen. Einmal den Duft des edlen Leders atmen, die kaum hörbare Vibration des Zwölfzylinders zu fühlen, cool und lässig mit dem Gaspedal spielen, Mann oh Mann, was kostet die Welt?

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Lässig „ruht“ die mit vornehmem Kalbsleder behandschuhte Hand unseres „Ottos“ auf dem mächtigen und Respekt einflößenden Schalthebel, während sich die Miniberockte und wohl gerundete vollbusige Blondine mit den Traummaßen 90/68/90 in die „Traumfrau gerechte Beifahrer-Position“ robbt – und insgeheim hofft, dass der „bittere Otto-Normalverbraucher-Kelch“ an ihr vorübergehen möchte. Doch es sei ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Aber lassen wir den reichlich ironischen und provokativen Spaß einmal beiseite und wenden wir uns einem der schönsten Automobile dieser Zeit zu:

Ein Traum auf vier Rädern ► Das S 500 Coupe von Mercedes-Benz ► Von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Der flotte Werbespruch, „es war schon immer etwas teurer, einen besonderen Geschmack zu haben“, trifft im wahrsten Sinne des Wortes auf das S 500 Coupe von Mercedes-Benz zu. Schließlich müssen Sie für dieses wunderschöne Auto runde 110.000 EURO auf den Tisch des Verkäufers legen. Äußern Sie dann noch ein paar „bescheidene“ Sonderwünsche, kann es leicht sein, dass Sie den Gegenwert einer Eigentumswohnung in gehobener Wohnlage „löhnen“ müssen.

Der edle Renner hat mit den gemeinhin bekannten Fortbewegungsmitteln unseres

schon erwähnten Otto-Normalverbrauchers etwa soviel zu tun wie die ersten Benz-Kutschen der neunziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts mit einem Space Shuttle dieser Tage. Oder anders ausgedrückt:

Ein Traum auf vier Rädern ► Das S 500 Coupe von Mercedes-Benz ► Von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Wenn Sie sich bei Tempo zweihundertfünfzig (250 km/h !) Placido Domingo aus der bordeigenen Super Hifi – Anlage „reinziehen“ und dabei wie im eigenen Konzertsaal residieren wollen, dann sind Sie mit dem neuen S 500 Coupe von Mercedes ­ Benz bestens bedient. Vorausgesetzt, sie verfügen über die eingangs schon erwähnte „Kohle“ und denken während Ihrer musikalischen Hochgeschwindigkeitsreise wenigstens ab und zu mal daran, dass auch für ein Fahrzeug dieses Typs und dieses Herstellers Deutschlands Autobahnen ab Tempo 250 km/h sehr eng werden können.

Spätestens an dieser Stelle ist die zweite gängige Werbefloskel fällig:

„Nur Fliegen ist schöner“.

Im übertragenen Sinne und auf gut deutsch muss dies heißen:

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„Tanken Sie Ihren heißen Ofen wann, oft und wo sie wollen, vergessen Sie alle imaginären und völlig bedeutungslosen Benzinpreise, Sie kommen ohnehin mit dem „Sprit-Fassen“ kaum nach. Sorgen Sie auch immer für passendes Schuhwerk für die mächtigen Tatzen Ihres heißblütigen Untersatzes – und geben Sie Ihrer Hausbank frühzeitig den Auftrag, einen bestimmten Teil Ihres Einkommens rein vorsorglich an die nächstgelegene Niederlassung von Mercedes-Benz zu überweisen.

Die Frage, ob solch prestigeträchtige Autos überhaupt noch in die ökologische und automobile Landschaft passen oder nicht, ist eigentlich so überflüssig wie ein Kropf:

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Denn erstens wird es immer eine Menge zahlungskräftiger Kundschaft geben, die sich diese herrlichen Autos leisten kann – und zweitens hängen immer noch eine hohe Zahl qualifizierter Jobs daran. Und ein Aspekt soll auch nicht vergessen werden:

Eine gute Portion Renommee ist dabei auch noch im Spiel. Und wie leicht der Vorsprung an technischem Know How verspielt werden kann, müssen gerade in diesen Tagen große Teile der deutschen Industrie schmerzlich erfahren.

Das S 500 Coupe steht ganz in der großen und erfolgreichen Tradition der Mercedes-Benz Sport- und Rennsportwagen:

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„Kenner“ und „Könner“ werden sich noch an den legendären 500 K Spezial Roadster erinnern, von dem in den Jahren 1935 und 1936 ganze fünfundzwanzig Fahrzeuge ge­baut wurden – und von dem es heute welt­weit nur noch fünf Wagen dieses Typs gibt – zwei davon sind im Besitz des Herstellers.

Nach dem furchtbaren zweiten Weltkrieg sorgte die inzwischen schon fast legendäre 300-er Serie für Furore, Aufsehen und dringend benötigte Devisen für die Stuttgarter Kassen. Unvergessen sind bis heute der 300 d – besser bekannt als Adenauer-Limousine, der Dienstwagen des „Alten“. Und ebenso das 300 SL Coupe, das von 1954 bis 1957 gebaut wurde. In der Roadster Ausführung wurde es bis 1963 produziert. Für viele Sportwagen – Fans zählt der „300-SL“ noch heute zu den schönsten Autos der Welt.

Ein Traum auf vier Rädern ► Das S 500 Coupe von Mercedes-Benz ► Von Gerhard-Stefan Neumann ►
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1955 erblickte dann der mittlerweile nicht weniger bewunderte 190 SL das Licht der Welt. An die Leistungen des „großen Bruders“ konnte er natürlich nicht anknüpfen – was allerdings seiner Beliebtheit in der Damenwelt nicht den geringsten Abbruch tat.

Acht Jahre später, im Jahre 1963, legte Mercedes-Benz den Grundstein für die heutige und überaus erfolgreiche SL ­ Baureihe:

Mit dem 230 SL gelang der Untertürkheimer Autoschmiede der sprichwörtlich große Wurf.

Ein Traum auf vier Rädern ► Das S 500 Coupe von Mercedes-Benz ► Von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Und dieser Ruf verpflichtet: Wer wie das Haus Mercedes-Benz seit über sechzig Jahren im wahrsten Sinne des Wortes Automobilgeschichte geschrieben hat, kann bei seinen „Aushängeschildern“ getrost auf aufgesetzte Sportlichkeit und fernöstliche Designvorstellungen verzichten. Mit dem Coupe der S-Klasse haben die findigen Schwaben erneut eine Schrittmacher Funktion übernommen:

Das neue Coupe kann man in Sachen Design, Ästhetik und Fahrkultur getrost als Vorbild bezeichnen – und es ist trotz aller Eleganz noch als „Sprössling“ des Stuttgarter Renommee Unternehmens zu erkennen.

Ein Traum auf vier Rädern ► Das S 500 Coupe von Mercedes-Benz ► Von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Und Mercedes-Benz hat sich seine Coupes auch was kosten lassen: Wertvollste Materialien, ein großzügiges Raumangebot und ein Höchstmaß an Komfort bilden nur den äußeren Rahmen, geben einen ersten Eindruck wieder. Eine „mitdenkende Elektronik“, entlastet nicht nur den Fahrer, sondern „passt“ sogar auf sich selbst auf. Fahrer- und Beifahrer-Airbag runden die großzügige Grundausstattung des Coupes der S-Klasse ab.

Unter der „Haube“ sorgen „ABS“ und „ASR“ (Antriebs -Schlupfregelung) für absolute Manövrierfähigkeit auch in brenzligen Situationen. Durch die Parameter-Servolenkung wird die zum Lenken erforderliche Kraft bei niedrigen Geschwindigkeiten reduziert. Seit 1984 rüstet Mercedes-Benz alle Modelle mit elektronisch gesteuerten Gurtstraffern aus. Diese sorgen bei einem Aufprall dafür, dass die Gurtaufrollwelle zurückgedreht wird und Fahrer und Beifahrer schneller und sicherer festgehalten werden. Und noch etwas Neues ist zu vermelden:

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Fünfzig Jahre nach dem Mercedes-Benz einen 12-Zylinder-Motor gebaut hat, gibt es jetzt wieder ein Coupe mit einem Merce­des Zwölfzylinder: den 5 600. 290 kW, 6 Liter Hubraum und ein maximales Drehmoment von 570 Nm bei 3800 Umdrehungen sorgen für „ausreichende“ Geschwindigkeit in jeder Fahrsituation.

Eine 4-Gang-Automatik ist ebenso serienmäßig wie das bordeigene Computer-Diagnose-System, welches der Werkstatt im Fall des Falles sofort verrät, wo der Fehler steckt. In Sachen Komfort und gleichzeitiger Sicherheit ging man bei Mercedes-Benz schon immer einen Schritt weiter als anderswo. Bestes Beispiel hierfür ist der automatisch abblendbare Innenspiegel, was gerade Nachtfahrten angenehmer und sicherer macht:

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trifft ein störendes Scheinwerferlicht auf den Spiegel, blendet dieser automatisch und stufenlos ab. Möglich macht dies ein Gel ähnlicher Elektrolyt, der zwischen Reflektor und Spiegeldeckglas angebracht ist. Dieses wird durch ein elektroni­sches Steuergerät aktiviert, das über zwei Sensoren die Umgebungshelligkeit und den Lichteinfall ermittelt – so dass sich der Spiegel durch nichts mehr blenden lässt. Auch in Sachen Umweltschutz ist das Coupe der S-Klasse vorbildlich. Der bei Mercedes-Benz im Jahre 1986 eingeführte Katalysator erfuhr in jüngster Zeit eine deutliche Verbesserung seiner Reinigungswirkung. Erreicht wurde dies durch die Wärmeisolation der Abgasrohre. Die allseits gefürchtete „Kaltphase“ des Katalysators konnte so entscheidend verringert werden.

Recycling ist für das S 500 Coupe kein Fremdwort mehr:

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Obwohl in ihnen nur noch acht Prozent an Kunststoffen stecken, werden alle Kunststoffteile über 100 Gramm speziell gekennzeichnet, um das spätere Sortieren in sortenreines Recycling zu ermöglichen. Die Schadstoffemissionen wurden noch weiter verringert:

Ein Teil der Abgase wird aus dem Auspuff abgezweigt und dem Motor über die Ansaugrohre wieder zugeführt. Dadurch sinken die Verbrennungstemperaturen und damit wieder die NOx-Emissionen.

Fazit:

Angesichts eines Kaufpreises von rund „Zwei hundertzwanzigtausend“ (220.000) Deutsche Mark ist es wirklich schon etwas „sehr“ teuer, einen besonderen Geschmack zu haben. Trotzdem

– und dies sei neidlos anerkannt – hat Mercedes-Benz mit dem Coupe der S-Klasse ein Automobil geschaffen, das auch in zwanzig Jahren noch genau so wunderschön und ästhetisch sein wird wie heute.


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Die Madonna von Stalingrad ► Hoffnung und Mahnung von Gerhard-Stefan Neumann ►

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„Der Teufel hole meinen Ruf!

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G. B. Shaw

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Die Madonna von Stalingrad ► Hoffnung und Mahnung von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Die von Format, Material und Technik her eher unscheinbare Zeichnung des deutschen Theologen und Mediziners Kurt Reuber, entstanden in den letzten Wochen vor dem Untergang der Sechsten Armee in Stalingrad, hat bis heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt.

Sie entstand in einem Meer des unsäglichen Leides, der Verzweiflung und des Todes. Um sie herum starben die Menschen zu tausenden – Deutsche, Russen, Junge und Alte, Unschuldige, Männer, Frauen und Kinder. Wer in der Absurdität des Wortes noch „Glück“ hatte, den traf die erlösende und gut gezielte Kugel des „Feindes“. Der Rest dieser hoffnungslosen Masse Mensch erfror, verhungerte oder musste nach der vernichtenden Niederlage seinen ausgemergelten und geschundenen Körper in die sibirischen Gefangenenlager schleppen.

Die Madonna von Stalingrad ► Hoffnung und Mahnung von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Annähernd zur gleichen Zeit sprachen gewissenlose politische Führer vom Heldentod einer ganzen Armee. Und dennoch ist sie, die Madonna von Stalingrad, auch das sprichwörtliche Abbild der Hoffnung und Ausdruck der Versöhnung. Inmitten einer verzweifelten, zerstörerischen Welt strahlte sie eine kaum zu begreifende beschützende Ruhe und Geborgenheit aus, so, als wollte sie jegliche Angst des Betrachters in sich aufnehmen, ihn trösten, Licht, Leben und Liebe vermitteln.

Für den unbefangenen Betrachter des Bildes stehen die Madonna von Stalingrad und Christi Geburt in Bethlehem in einem ursächlichen Zusammenhang. In Palästina wurde vor zweitausend Jahren den Menschen der Heiland geboren – in einem armseligen Stall – nur der Liebe seiner Eltern sicher. 1942, in der Hölle von Stalingrad, gab das Bildnis der Mutter mit ihrem Kind den verzweifelten deutschen Soldaten Mut und Zuversicht. Der Künstler Kurt Reuber, Arzt und Theologe, machte mit seinem Werk den Eingeschlossenen von Stalingrad Hoffnung – spendete Trost und Zuversicht.

Die Madonna von Stalingrad ► Hoffnung und Mahnung von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Tief in die Erde eingegraben, in einer mit Lehm ausgeschlagenen Erdhöhle, malte der deutsche Landser Kurt Reuber Weihnachten 1942 in der Hölle von Stalingrad die Mutter mit dem Kind, seine „Madonna von Stalingrad“. Er besaß kein Atelier, kein Material, keine Staffelei, kein Licht. Im spärlichen Schein einer Kerze entstand mit Hilfe von schwarzer Kreide und eines braunen Stiftes auf der Rückseite einer russischen Landkarte eines der eindrucksvollsten Kunstwerke der jüngeren deutschen und europäischen Gegenwart. Der Maler musste, wollte er sein Bild betrachten, auf sein armseliges Bretterlager oder einen Schemel steigen und von oben sein Bild anschauen. Licht, Leben und Liebe, der Dreiklang der johanneischen Christusverkündigung, muß Reubers Kameraden ergriffen haben, als er Weihnachtsabend des Jahres 1942 die Lattentür ihres Bunkers öffnete und sie eintreten ließ:

Die Madonna von Stalingrad ► Hoffnung und Mahnung von Gerhard-Stefan Neumann ►
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An der Lehmwand hing das Bild, vom flackernden Licht einer Kerze nur unzureichend beleuchtet. Andächtig, gebannt und ergriffen betrachteten sie die Madonna mit dem Kind, umgeben von einer Welt des Hasses, der Dunkelheit und des Todes.

Die Madonna von Stalingrad und einige andere Zeichnungen Kurt Reubers konnten gerettet werden:

An Bord eines der letzten Flugzeuge gelangten sie sicher aus dem Kessel von Stalingrad. In der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin hat das Bild einen würdigen Platz gefunden – Ruhe und Geborgenheit ausstrahlend, aber zugleich auch mahnend und Einhalt gebietend. Eine Kopie der Madonna von Stalingrad wurde der anglikanischen Kathedrale von Coventry geschenkt.

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Wer war der Schöpfer dieses eindrucksvollen Kunstwerkes? Kurt Reuber, am 26. Mai 1906 in Kassel geboren, war Arzt, Maler und Pfarrer. Albert Schweitzer, dessen Freund er später wurde, wies ihm den Weg zur Medizin. In dem nordhessischen Dorf Wichmannshausen im Kreis Eschwege, wo Kurt Reuber als Pfarrer tätig war, ist er bis heute unvergessen. Sozusagen auf dem „zweiten Bildungsweg“ studierte Reuber neben seinem pfarramtlichen Dienst in Göttingen Medizin und promovierte 1938. Die Machthaber im Dritten Reich machten ihm das Leben schwer, bespitzelten ihn, hörten seine Predigten ab.

Die Madonna von Stalingrad ► Hoffnung und Mahnung von Gerhard-Stefan Neumann ►
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1939 wurde Kurt Reuber in die Wehrmacht einberufen und als Arzt im Balkanfeldzug eingesetzt. Im Russlandfeldzug diente er als Seuchenarzt. Reuber muß unter den „Ereignissen“ dieses furchtbaren Krieges unsäglich gelitten haben: Den Ausgleich fand er im Malen und Zeichnen. Allein im Rußlandkrieg entstanden über 150 Aquarelle, Landschaften und Portraits, die alle bis heute erhalten geblieben sind.

Kurt Reuber starb am 21. April 1944 im Gefangenenlager von Jelabuga. Albert Schweitzer sagte:

„Er starb als ein Mensch, dessen Ziel es war, im Dienst am Menschen sein Leben zu verlieren, um es zu gewinnen.“

Sein Werk hat die Schrecken des Krieges überdauert – und überdauert haben leider auch die Schrecken aller Kriege – Stalingrad 1942/43 – Kosovo und Tschetschenien 1999/2000 – die kriegerischen und völkerrechtswidrigen Kriege im nahen und mittleren Osten – die Mahnung der Madonna ist immer noch aktuell …


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Suizid Norikus Nürnberg ► von Gerhard-Stefan Neumann ►

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Suizid Norikus Nuernberg ► by Gerhard Stefan Neumann ►
Suizid Norikus Nuernberg ► by Gerhard Stefan Neumann ►

Suizid Norikus Nürnberg – von Gerhard-Stefan Neumann …

Am 27. Juli des Jahres 2014 nachmittags gegen 16.00 Uhr sprang vom Bauteil B2 des größten Hochhauses in der Wohnanlage „NORIKUS“ in Nürnberg eine junge Frau aus einer Wohnung in den oberen Stockwerken in den sicheren Tod. Über die Hintergründe dieser Verzweiflungstat ist bis zur Stunde von den dafür verantwortlichen Behörden nichts mitgeteilt worden. Die Behörden der Frankenmetropole Nürnberg halten sich in diesen Dingen immer sehr bedeckt, um ja keine Nachahmer(innen) auf den Plan zu rufen. Das ist natürlich Unsinn! Jede(r) Lebensmüde findet immer einen Weg um seinem Dasein eine Ende zu setzen, immer vorausgesetzt, dass es sein oder ihr fester Wille ist.

An dieser offensichtlichen Verzweiflungstat ist lediglich bemerkenswert, dass es diesmal eine Bewohnerin des Hauses war, die auf diese schreckliche Art und Weise ihrem Leben ein Ende gesetzt hat.

Einen leichten Tod hatte die junge Frau mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht. Nach Auskunft von Fachleuten tritt der Tod zwar sehr schnell ein und möglicherweise wird er durch die Höhe des Falls auch noch etwas beschleunigt. Trotzdem und dies bleibt nachdrücklich festzustellen, sind die letzten Sekunden im Leben eines solchen Todeskandidaten bestimmt sehr qualvoll.

CensaoredEgal was einem Menschen dazu treibt, seinem Leben durch eigene Hand einem Ende zu bereiten, aber auf diese Art und Weise aus dem Dasein zu scheiden, gehört wohl zu den schrecklichsten aller vorstellbaren Todesarten.

Alkohol- und Drogensucht, Beziehungsprobleme, Geldsorgen und Zukunftsängste belasten in diesen Tagen die Menschen. Und die Politik kann oder will nichts dagegen unternehmen. Im Gegenteil, mit der unüberlegten Einführung der Agenda 2010 Gesetzgebung hat sie doch erst den Grundstein für Armut, Elend und Not in diesem unserem Lande gelegt. Doch davon wollen die Herrschaften nichts wissen. Hungerlöhne, Armutsrenten und Leih- und Zeitarbeit sind die Perspektiven für unsere Jugend.

Die allermeisten lebensmüden Mitbürger und Mitbürgerinnen der Region kommen aus der Stadt oder dem Umkreis um in dem riesigen Wohnkomplex am Wöhrder See in Nürnberg den Tod zu suchen.

In den frühen fünfziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts sprangen die Lebensmüde vom Hochhaus am Nürnberger Plärrer, das damals größte Haus der Frankenmetropole Nürnberg – heute sind eben die Wohnblöcke der Wohnanlage „NORIKUS“ der Schauplatz des furchtbaren Geschehens.

Norikus Apartments Nuernberg Vol 22In den frühen achtziger Jahren wurden die Fenster in den Fassaden fest verschlossen, es wurde also versucht, den Absichten der Lebensmüden in der Absurdität des Wortes einen Riegel vorzuschieben, aber ein wirksames Hindernis waren diese Maßnahmen letztlich nun auch wieder nicht.

Über die frei zugänglichen Treppenhäuser können die Todesaspiranten problemlos ihr Vorhaben in die Tat umsetzen. Selbst die Mauerbrüstungen die immerhin eine Höhe von gut eineinhalb Meter aufweisen, bilden für sie kein unüberwindbares Hindernis. So sind es Jahr für Jahr etwa zwei Menschen die sich aus schwindelerregender Höhe in die Tiefe stürzen um ihrem Leben ein Ende zu setzen.

Die Wohnanlage „NORIKUS“ wurde in den Jahren 1968 bis 1972 auf dem damaligen benannten Zeltnerhügel errichtet. Etwa gleichzeitig entstand auch der Wöhrder See. Geistiger Vater der „NORIKUS“ war der weltberühmte Architekt Le Corbusier. Zur Wohnanlage „NORIKUS“ gehören drei Hochhäuser mit 16, 17 und 22 Stockwerken. Insgesamt verfügt die Anlage über rund 900 Wohnungen, Hallenbad und Tiefgarage. Bewohnt wird die Wohnanlage „NORIKUS“ von etwa 2.200 Menschen aus allen Herren Ländern und Nationen …

Zu ihrer Zeit war die „NORIKUS“ Wohnanlage die größte ihrer Art im weiß-blauen Freistaat.

CensaoredWenn Sie in Sachen Wohnen den sprichwörtlichen Geschmack von Freiheit und Abenteuer erleben wollen und ihr Domizil aus beruflichen oder privaten Gründen im Großraum Nürnberg haben müssen, dann wären Sie mit einem Appartement in der Nürnberger „NORIKUS“ gut bedient. Vorausgesetzt, Sie kommen mit rund vierzig Quadratmeter Wohnfläche aus, stören sich nicht in Callgirls, Zuhältern und einigen anderen Mitbewohnern, die in ihrer Gesamtheit gut und gern hundert Jahre Knast auf dem Buckel haben.

Verständnis sollten Sie auch für die ortsansässigen Makler haben, die für ihren nervenaufreibenden Job stattliche Vermittlungsprovisionen kassieren – und dafür Hinz und Kunz mit nicht mehr ganz astreiner „SCHUFA“-Auskunft in der „NORIKUS“ eine Bleibe besorgen.

Und noch etwas – gute Nerven sollten Sie haben – Sie werden sie brauchen. Schließlich ist das Wohn-Publikum in der Nürnberger „NORIKUS“ im wahrsten Sinne des Wortes gemischt – und dies bezieht sich nicht nur auf die diversen menschlichen Rassen, die in diesem bundesweit berühmt-berüchtigten Wohnsilo ihr Dasein fristen.

Da wird gebohrt und gehämmert, das es nur so eine wahre Freude ist – und dies vorzugsweise immer am Wochenende und abends wenn die Leute ihre wohlverdiente Ruhe haben wollen. Dazu kommen noch die lieben Vierbeiner in allen Größen und Rassen – manchmal sind sie größer als die Wohnungen – und natürlich verunreinigen sie auch die Aufzüge und die Grünanlagen. Und die menschlichen Bewohner sind auch nicht viel besser:

Norikus Apartments Nuernberg Vol 20Und da meinen doch einige dieser „Bekloppten“, dass sie mitten in der Nacht doch mal die Stereoanlage voll aufdrehen müssten.

In glücklicheren Tagen war die „NORIKUS“ das liebevoll gehätschelte Wahrzeichen der Frankenmetropole Nürnberg.

Kein Wunder, überragte sie doch mit ihrem Hauptteil in ihrer stolzen Größe von rund siebzig Metern bei weitem die mittelalterlichen Gebäude der wunderschönen alten deutschen Reichsstadt. Und im Verbund mit dem inzwischen auch schon etwas in die Jahre gekommenen Naherholungsgebiet „Wöhrder See“ und „Wöhrder Wiese“, verstrahlte sie im wahrsten Sinne des Wortes einen Hauch weltstädtischen Flairs. Das sie mitten in einem Naturschutzgebiet für seltene Vogelarten errichtet wurde, störte eigentlich nur die gefiederten Zeitgenossen. Letztere zogen postwendend die Konsequenzen und zogen weg. So einfach ist das.

Hauptgrund des baulichen Zeugungsaktes waren „vermutlich“ die Olympischen Spiele des Jahres 1972 in der Bayerischen Landeshauptstadt München.

Die Nürnberger Stadtoberen wollten in den Tagen der olympischen Glückseligkeit ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern auch etwas Gutes tun – und vergaben – wahrscheinlich und ohne allzu viel nachzudenken und verbunden mit einer reichlichen Portion „Größenwahn“ und zweifellos vorhandenem „politischen Unverstand“- die „gewinnträchtigen Baulizenzen“ an ein cleveres und gewinnorientiertes Architektenteam.

Die erfreuten einheimischen und findigen Franken dachten wohl just in diesem Moment nicht an das Sprichwort vom „geschenkten Gaul“ und griffen freudig und erregt, ob solch großer „städteplanerischen Glanzleistung“, zu:

Norikus Apartments Nuernberg Vol 18Schließlich hatte die immerhin damals schon (fast) zweitausend Jahre alte Dame Nürnberg seinerzeit eine „image- mäßige“ Aufpolierung ihres inneren und äußeren Erscheinungsbildes dringend nötig.

Zugegebenermaßen zählt die alte Reichsstadt Nürnberg damals wie heute zu den schönsten Städten der deutschen und europäischen Gegenwart – ja, wenn da nur nicht so viele Nürnberger wohnen würden. Und diese bitterböse Ansicht kommt nicht von ungefähr:

Einheimische Spötter und arg böse Zungen beschreiben ihre „Nürnberger Mitmenschen“ gerne als ewig nörgelnde, entrüstete und streitbare Zeitgenossen, die, wenn sie mal unbedingt mal lachen wollen oder gar müssen, in den Keller gehen, damit es ja keiner sieht.

Und, wie die schon berühmt-berüchtigten PISA-Studien inzwischen ergeben hat – steht es in Sachen „Hirn“ mit den fränkischen Peterlesboam und auch – madlas nicht mehr so furchtbar toll aus.

Ganz schlimme Lästermäuler behaupten sogar gelegentlich, dass die betuliche alte Dame Nürnberg im Mittelalter weltstädtischer war als heute.

Und da kam die „städtische Überweisheit“ und das damit vermeintliche Geld gerade recht. Doch erstens kommt es anders, zweitens als man denkt:

CensaoredGesagt, getan:

Flugs wurden im Baustil der damaligen Zeit in den nördlichen Teil des Stadtteils „Wöhrd“ zwischen der „Tullnau“ und „Mögeldorf“ die höchst hässlichen und äußerst unförmigen Betonburgen mit Namen „NORIKUS“ hinein geklotzt – in der vagen Hoffnung, dass schon alles gutgehen würde. Der fränkische Volksmund hatte für die „NORIKUS“ schon bald nach seiner Fertigstellung einen anderen Namen parat:

„Lustkolben“.

Es sein ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Über die architektonische Gestaltung der „NORIKUS“ wurde in ihrer Geburtsstunde erstaunlich wenig diskutiert. Einerseits waren die Nürnberger Stadtväter froh, mit den enormen Bau- und Unterhaltungskosten nicht belastet zu sein, andererseits machte eine neue Bausünde den Nürnberger „Bebauungsplan Braten“ nicht mehr ungenießbarer, als er ohnehin schon war, beziehungsweise ist.

Norikus Apartments Nuernberg Vol 16Vom hohen Anspruch der städtischen Oberweisen, in Nürnberg ein Wohn-Domizil für gehobene Ansprüche zu errichten, ist heute, rund dreißig Jahre nach seiner Fertigstellung nichts mehr übriggeblieben. Im Gegenteil – das Haus gleicht durch den ständigen Mieterwechsel einem Taubenschlag – und wird von Monat zu Monat einem Slum nach amerikanischem Vorbild immer ähnlicher. Das einst so bewunderte Schwimmbad ist geschlossen, ebenso das hauseigene Fitnessstudio. Die Grünanlagen bleiben sich selbst überlassen – verunreinigt mit dem Müll der Hausbewohner, die ihren Abfall der Einfachheit halber schlichtweg über den Balkon „entsorgen“.

Kein Wunder, dass ich das entsprechende tierische Ungeziefer in den Häusern mit gigantischer Geschwindigkeit vermehrt …

Und damit nahm und nimmt das Unheil seinen Lauf:

„Versteckten“ noch anfangs der frühen Siebziger Nürnberger und fränkische Geschäftsleute ihre Freundinnen und Gespielinnen vor allzu eifersüchtigen Ehefrauen, dem Finanzamt und vor dem erhobenen Zeigefinger des Herrn Gemeindepfarrers in der „NORIKUS“ – so erlebte dieser in den Achtzigern eine ganz andere Blüte:

Nürnbergs neue Karriere als angehende Universitätsstadt weckte auf dem Immobilien-Markt gänzlich neue Bedürfnisse. Nun wurden quasi über Nacht „bezahlbare“ Mini-Wohnungen in einer Größe von rund vierzig Quadratmetern gebraucht, also die berühmt-berüchtigten „Appartements“. Doch nicht nur die Studenten drängten auf den Wohnungsmarkt:

CensaoredDie Reform der Scheidungsgesetze im Jahre 1977 produzierte neue und bislang unbekannte Single-Haushalte – und nicht zu vergessen – der explodierende allgemeine Immobilienmarkt fand und suchte den Zugriff in die Frankenmetropole.

Zwischen zweihundertfünfzig und fünfhundert EURO muss so ein hoffnungsfroher Miet-Aspirant allein für die Kaltmiete auf den Tisch des Vermieters blättern – je nach Zustand, Lage und Ausstattung des Appartements. Dazu kommen noch mindestens fünfzig EURO für Wasser, Heizung, Kanal- und Müllgebühren. Dagegen nimmt sich die vereinbarte Strompauschale von monatlich dreißig EURO noch recht bescheiden aus. Vor dem Einzug in die „NORIKUS“ haben die Götter jedoch den Schweiß des Maklers gesetzt. Im Schnitt sind zwei Monatsmieten als Vermittlungsgebühr fällig. Bei der Fluktuation der Mieter kein schlechtes Geschäft – für den Makler.

Viele ganz schlaue Studenten-Eltern und andere gewinnträchtige Geldanleger wagten den Schritt zum Notar und kauften für ihren Studiosus oder zur Spekulation ein Appartement in der „NORIKUS“. Dafür mussten sie in der „Gründungszeit“ der „NORIKUS“ immerhin zwischen hunderttausend und 150.000 Mark locker machen. Eigentlich kein besonderes Risiko, wenn da nicht die unangenehmen und häufigen Handwerkerrechnungen wären, aber der Teufel steckt ja bekanntlich im Detail:

Da ist eine Heizungs- und Lüftungsanlage, die zum Leidwesen der Bewohner immer gerade dann streikt – wenn sie dringend gebraucht wird. Ähnliches gilt für die maroden Leitungen der Wasserversorgung. Und da sind auch noch die drei wichtigen Personenaufzüge, die im Tagesschnitt rund tausend Mal zwischen dem obersten und untersten Stockwerk touren:

Kein Wunder, dass fast jeden Tag einmal einer den Geist aufgibt.

Norikus Apartments Nuernberg Vol 14Durch das ausgesprochen schlechte „Image“ der „NORIKUS“ wollen immer mehr der vielen Appartementbesitzer so schnell wie möglich aussteigen. In den überregionalen deutschen Tageszeitungen werden die Wohnungen zu fast jedem Preis verhökert.Für gut 25.000 EURO ist eine dieser „kleinen Fluchtburgen“ bereits zu haben. Das böse Erwachen für den neuen Besitzer kommt allerdings postwendend.

So gesehen ist es eigentlich kein Wunder, wenn eine größere Zahl der Vermieter andere Wege geht:

Da werden Appartements gezielt an das „horizontale Gewerbe“ vermietet, denn schließlich macht es schon einen Unterschied, ob monatlich nur runde vierhundert oder wie im letzteren Falle an die eintausend EURO an Miete „herüberkommen“.

Oder man „knallt“ das Appartement mit vier, fünf oder gar sechs Asylanten voll – das rechnet sich auf Dauer auch. Ähnliches geht auch mit Obdachlosen oder Sozialhilfeempfängern – nur mögen hier die städtischen Behörden nicht mehr so recht „mitspielen“.

Der Stadt Nürnberg ist das Schicksal der „NORIKUS“ vollkommen egal.

Zu leer sind die Haushaltskassen und was für die Ratsherren und Ratsfrauen vielleicht noch wichtiger ist:

Zu schlecht ist mittlerweile das „Erscheinungsbild“ der Anlage.

CensaoredIm Gegenteil:

Die Stadtoberen der Frankenmetropole legen sogar noch zu!

Zahlreiche lautstarke „Sommer-Festivals“ rund um den „Wöhrder See“ und die „Wöhrder Wiese“ vertreiben auch den Rest der gutwilligsten Eigentümer und Mieter .

Vor einigen Jahren wollten die „Stadt-Bosse“ den Anwohnern der „NORIKUS“ sogar noch einen Biergarten mit allabendlicher Blasmusik vor die Nase setzen. Nun gut, von diesen „Polit-Herren“ „muss“ ja keine(r) in der „NORIKUS“ arbeiten oder gar wohnen. In der sprichwörtlich letzten Sekunde konnte dieses städtische Vorhaben gerade noch verhindert werden.

In diesen aufgeregten Tagen wird der „Wöhrder See“ in einer gigantischen Baumaßnahme saniert und in Teilen völlig neu gestaltet. Die Arbeiten werden sich bis in das Jahr 2020 hinziehen. In meinem Blog finden Sie dazu die entsprechenden Artikel.

So gesehen ist es eigentlich kein Wunder – und dies ist natürlich nur eine bitterböse Anmerkung – wenn der eine oder andere Mitbewohner der Nürnberger „NORIKUS“ aus reiner und purer Verzweiflung aus dem Fenster springt.

Norikus Apartments Nuernberg Vol 12Es ist kaum zu fassen, aber leider ist es wahr:

Die total „verblödeten Ballermänner“ sind inzwischen auch in der Frankenmetropole Nürnberg angekommen.

Was für ein erbärmlicher Abstieg:

Aus der Metropole des deutschen und europäischen Mittelalters ist eine Absteige für „Bekloppte“ und „Trunkenbolde“ geworden.

Fazit: Es kann ja nur noch besser werden.


Man(n) und Frau zeigen wieder Mut zum Hut ► von Gerhard-Stefan Neumann ► Stephanie Neumann ► Photographed by Gerhard-Stefan NeumannThe United States of Europe (USE) Media TV Blog ► Forum United-Europe Media TV Blog ► Copyright © 2023 ► Gerhard-Stefan NeumannAllerheiligenAiwangerArmutChristkindDonateDSGVOEuropaFacebookFashionGermaniaGEZGrueneIslam ► JournalistenKinderMedienMigrationPolitikPhotographyReichsbürgerStephanie NeumannSARS-CORONA-2ScholzSpendenTelegramTwitterVKWöhrder SeeYouTubeNorikerstr. 19 ► 90402 NürnbergPhone01577 6 31 06 73 E-MAIL-Adresse ► buero@gerhardstefanneumann.deInternethttps://www.gerhardstefanneumann.de Mobbing ist kein Kavaliersdelikt ► sondern eine Straftat ► von Gerhard-Stefan Neumann ►


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